Ziemlich dicke Freunde

Foto: Kristina

© Foto: Kristina, 2014

„Wir sind doch Männer. Unsere einzigen Gefühle sind Hunger und Durst“ – Tja, genau das ist der Punkt. Denn aus diesen Gefühlen kann manchmal
still und heimlich die eine oder andere Problemzone entstehen …

Der Hamburger Simon wird 30 und ist bei weitem nicht mehr so fit wie zu seinen Fußballerzeiten vor vier Jahren. Seine Freundin betrügt ihn (nicht nur) an seinem Geburtstag – Warum? Weil er zu fett sei und somit selber Schuld, sagt sie. Nun braucht Simon eine neue Bleibe und landet bei Holger, genannt Hotte, ebenfalls kein Leichtgewicht, den das allerdings nicht wirklich zu stören scheint. Aber dafür gibt es ja Frauen: Anke, beste Freundin und Kollegin von Simon, entrümpelt Hottes Speisekammer und setzt ihn und Simon kurzerhand auf Diät. So kann es ja schließlich nicht weitergehen. Aber wie das mit dem Abnehmen so ist: leicht ist anders. Sodbrennen, Chipsverstecke, ein Fasten-Wander-Leiter, der sich mit Hähnchen und Pommes vollstopft, und Weight Watchers-Treffen bringen Simon und Hotte an ihre Grenzen. Und dann gibt es eben doch noch andere Gefühle als Hunger und Durst.

Dieses Buch zeigt mal „die andere Seite“, eben, wie Mann mit ein paar Kilo zu viel umgeht, das Ganze mit viel Humor und Happy Ends. Die gefühlsmäßigen Verstrickungen machen dieses Buch nicht wie anfangs vermutet zum Männerbuch, sondern einfach zu einer anderen Art unterhaltsamer (Frauen-)Lektüre für sonnige Stunden.

Kristina

Autor: Stephan Bartels
Buchtitel: Dicke Freunde
Verlag: Heyne

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