Marvel’s Grosses Krabbeln

© Foto: Georgia, 2015

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Ähnlich wie bei Guardians of the Galaxy dachte ich mir bei Ant-Man: Warum wird ausgerechnet dieser Marvel-Comic verfilmt? Natürlich bin ich trotzdem ins Kino gegangen und wurde ein weiteres Mal positiv überrascht. Ich hatte die Befürchtung, dass diese Figur zu leicht ins Lächerliche abrutschen würde. Obwohl ich während des Films unheimlich viel gelacht habe, ist das nicht passiert. Neben dem ausgezeichneten Humor haben mich auch die Charaktere und Actionszenen überzeugen können. So ist ein weiterer MCU-Film in meinem Regal gelandet.

1989 verließ Hank Pym S.H.I.E.L.D. als er herausfand, dass seine Schrumpftechnologie für die Zwecke der Organisation verwendet werden sollte. Da er diese Technologie als zu gefährlich einstufte, gründete Hank eine eigene Firma. Mittlerweile wurde er aus dieser Firma durch seinen ehemaligen Schützling Darren und seine Tochter Hope verdrängt. Darren versucht seither Hanks Forschungsergebnisse zu replizieren, um einen schrumpfbaren Kampfanzug vermarkten zu können. Hank entwickelt einen Plan Darren aufzuhalten damit der Anzug nicht in die falschen Hände gerät. Hier kommt Gelegenheitsdieb Scott Lang ins Spiel. Er ist gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen und auf Jobsuche. Von seinem ehemaligen Zellennachbarn lässt er sich zu einem Einbruch überreden. Zufälligerweise (*hust*) stiehlt er dabei Hanks Schrumpfanzug. Um es kurz zu machen: Scott soll als Ant-Man Darren und Co. aufhalten. Dafür benötigt er zunächst ziemlich viel Training.

Diverse Lacher sind allein schon während des Trainings garantiert. Scott hat einige Eigenschaften von Peter Quill und Tony Stark an sich, die ihn zu einem sehr sympathischen Charakter machen. Es gibt auch ausreichend Actionszenen, die ebenfalls humorvoll sind. Vor allem ist es urkomisch, wenn Kämpfe in Schrumpfform ausgetragen werden und man dann den Ort des Kampfes in Originalgröße sieht, sei es eine Modelleisenbahn oder das Innere eines Aktenkoffers. Trotz allem wird der Film nie zu albern. Es gibt eine größtenteils nachvollziehbare Handlung und auch die Dramatik kommt nicht zu kurz. Im Großen und Ganzen hat mich Ant-Man ausgezeichnet unterhalten. Die wunderbare Schauspielerauswahl hat auch dazu beigetragen, dass mich dieser Film so begeistert hat. Besonders die Szenen mit dem Gespann Paul Rudd (Scott), Evangeline Lilly (Hope) und Michael Douglas (Hank) haben es mir angetan. Enttäuschend fand ich, dass Wasp zwar mehrmals erwähnt wurde, aber wohl erst im nächsten Film auftreten wird. Da hat Marvel sich mal wieder entgehen lassen einen weiblichen Superhelden ins Spiel zu bringen, der mit Ant-Man eine ausgezeichnete Kombination abgegeben hätte – ein Grund mehr sich auf den zweiten Teil zu freuen.

Georgia

Regisseur: Peyton Reed
Filmtitel: Ant-Man
Erscheinungsjahr: 2015

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