Sex aus der wissenschaftlichen Perspektive

© Foto: Georgia, 2017

Bernard Becketts Stechzeit war mir für unseren Neuseeland-Monat direkt wegen des witzigen Titels ins Auge gestochen. Nachdem mich das Cover ebenso amüsiert hat, musste ich es einfach kaufen. Das schöne Büchlein mit seinen 157 Seiten hat mich während meiner Zugfahrt ausgesprochen gut unterhalten und ich musste mir häufig öffentliches, lautes Gelächter verkneifen. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. >>

Aus dem Protokoll eines Demenzkranken

© Foto: Markus, 2017

Als feststand, dass für den Ländermonat Mai Neuseeland im Mittelpunkt steht, habe ich mich zunächst für den Paul Cleave-Thriller Haus des Todes entschieden, den ich bereits vor einigen Jahren in der Buchhandlung meines Vertrauens erstand. Leider bin ich sowohl damals als auch heute nicht über die Seite Fünfzig hinausgekommen, da das Buch augenscheinlich auf einer Reihe basiert. Somit hatte ich ständig das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen zu den handelnden Personen fehlen, die in Paul Cleaves früheren Geschichten vorgekommen sind. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach anderen Titeln von ihm begeben, die übrigens allesamt in seiner Geburtsstadt Christchurch, Neuseeland spielen. Dabei bin ich auf seinen neuesten Thriller Zerschnitten gestoßen, der eine von den anderen Büchern vollkommen unabhängige Geschichte über einen demenzkranken Autor erzählt, dem mehrere Morde zur Last gelegt werden.

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Hui e, haumi e, taiki e

Whalerider Cover

© Bild: Bettina, 2017

Bei der Auswahl meiner Lektüre habe ich oft die Sorge, ein Genre oder eine bestimmte Art von Buch könnte zur Lesesackgasse werden. Immer dieselben Figuren, die gleichen Motive und ähnliche Perspektiven ermüden ja nach der Zeit. Doch lasse ich schwierige Bücher, sperrige Themen oder unbekannte Stile länger liegen, schiebe es hinaus, mich mit ihnen zu beschäftigen. Gerade dann ist der Weltenbummlermonat ein hochwillkommener Anlass, es doch noch anzugehen. Nun kann ich mit Stolz schmettern: Endlich habe ich Whalerider von Witi Ihimaera gelesen! >>

Cat Stevens ist schuld

© Foto: Kristina, 2017

„Mama, Papa! Ich werde heiraten! Dann ziehe ich zu Sam und seinen anderen zwei Ehefrauen!“ – die Freude bei den englischen Eltern könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Was haben sie nur falsch gemacht, dass ihre einzige Tochter sich in einen Harem begibt? Schuld ist eindeutig Cat Stevens … >>