Kanadischer Karottenkopf mit Charakter

Anne with an E Cover

© Bild: Netflix, 2018

Nachdem ich mich als Kind durch ein oder zwei Bücher aus der Trotzkopf-Serie und dem Backfisch-Genre geackert und gequält hatte, war für mich klar: Nie wieder lese ich so etwas! Strikt lehnte ich daher alles ab, was dem mir so leidigem Thema nahe kam. Kurioserweise fiel darunter auch die Anne of Green Gables Reihe der kanadischen Autorin Lucy Maud Montgomery. Völlig zu Unrecht, wie ich nun sagen muss, denn die Neuverfilmung des Stoffes als Anne with an E belehrte mich endlich eines Besseren. >>

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Comeback: Wir werden Sieger sein!

© Foto: Georgia, 2018

Zum 15. Jubiläum von Digimon startete die Anime-Filmreihe Digimon Adventure tri., die als 7. Staffel fungiert und sechs Jahre nach den Ereignissen der ersten Staffel spielt. Unglaublich, dass ich bis vor kurzem nichts davon gewusst habe. Mittlerweile sind drei von den geplanten sechs Filmen in Deutschland auf DVD erschienen. Besser spät als nie dachte ich mir und habe mich direkt darüber hergemacht. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Schauen und wurde (mal wieder) ganz nostalgisch. Die liebenswerten Charaktere samt digitaler Partner habe ich damals so sehr in mein Herz geschlossen, dass ich heute noch mitgefiebert und mitgelitten habe. >>

Taking pieces

© Foto: Ilke, 2018

Menschen definieren sich zumeist über das, was sie geleistet haben und die Erinnerungen an alles, was sie prägte. Was bleibt von einem übrig, wenn die Erinnerungen Stück für Stück wegfallen? Ist man noch man selbst, obwohl man sich nicht erinnern kann? Damit beschäftigt sich das Drama Still Alice.

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You’ll never leave Harlan alive

© Foto: Karoline, 2018

„In the deep, dark hills of Eastern Kentucky“ sind die ersten Zeilen eines frisch entdeckten Songs, einer Hommage an das alte, dreckige Amerika. Mit dieser Hymne entführe ich euch in die Hinterwäldler-Einöde von Kentucky, einem US-Bundesstaat, der mir abseits von Kentucky fried Chicken nicht besonders geläufig war. Egal, ob von Darrell Scott, Brad Paisley oder Patty Loveless interpretiert, „You’ll never leave Harlan alive“ geistert mir  mit seiner so wunderbar melancholischen Melodie seit Wochen im Kopf herum und ist mit seinem Text der genialen Serie Justified wie auf den Leib geschneidert. >>

Ein letzter Brief noch, dann ist Schluss

Loving Vincent

© Foto: Bettina, 2018

Eine Laune führte mich beim sonntäglichen Spaziergang vorbei an einem der örtlichen Indie-Kinos. Oft entdecke ich hier Filme, von denen ich zwar noch nicht gehört habe, deren Fund mich allerdings hocherfreut. Wie die Faust aufs Auge passte auch dieses Mal der Film im Abendprogramm. Nach einem kurzen Ausflug zur Konditorei saß ich dann also im kleinen, aber rappelvollen Saal, um mir Loving Vincent anzuschauen. Auf ein derartiges Kunstwerk hätte ich jedoch kaum vorbereitet sein können. >>