Giftmischende Detektivin auf Mörderjagd

© Foto: Georgia, 2019

Vor etwa zehn Jahren ist mir beim Arbeiten in der Buchhandlung ein Leseexemplar in die Hände gefallen, dessen Cover mich sehr stark an Wednesday Addams erinnerte. Als ich dann sah, dass es von Totschlag, Chemie und abstrusen Situationen handelt, war ich hin und weg. Unser aktueller Ländermonat bot die perfekte Gelegenheit, um Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet mal wieder zu lesen. Die Assoziationen mit der Addams Family bleiben weiterhin bestehen, denn die Hauptheldin macht Wednesday alle Ehre. Außerdem bin ich immer noch begeistert, wenn ich mit Flavia in die Chemie des Todes eintauche. Was blieb mir also anderes übrig als eine Rezension zu schreiben? >>

Märchen meets Science-Fiction

© Foto: Karoline, 2019

Manche Romane bestechen zunächst einmal durch ihr Cover. Die Luna-Chroniken waren genau solch ein Fall: Sie glänzen einfach so schön. Doch noch genialer fanden wir die Idee, allseits bekannte Märchen in eine dystopisch angehauchte Science-Fiction-Lovestory einzubetten. Herrlich schräg und originell! Daher wollen wir dieser kreativen Reihe hier einen eigenen Beitrag widmen und euch an unserer Begeisterung teilhaben lassen. >>

Samstagshäppchen: Zauberlehrling auf Abwegen

© Foto: Katrin, 2016

Als ich 2010 nach Leipzig zog, war Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel das erste Buch, das ich in dieser Stadt kaufte. Den schnuckeligen kleinen Buchladen direkt bei mir um die Ecke gibt es auch heute noch. In dem dort entdeckten Roman und seiner Fortsetzung treiben seltsame Gestalten ihr Unwesen: grässliche, etwas angerottete Untote, reichlich rätselhafte Drachen oder auch blütennektartrunkene, laszive Feen. Magie ist eine knifflige Angelegenheit, die gewählter, unverbrauchter Worte bedarf sowie gutgläubiger Zuhörer. Selbst angesehene Zauberer ernten allerorten schiefe Blicke, da es sich hierbei nicht gerade um eine respektable berufliche Laufbahn handelt. Trotzdem schlägt unser jugendlicher, leicht naiver Held Trix ausgerechnet diesen Weg ein. Aber wie kommt es dazu? >>

Nicht jedes Gras ist grün.

© Foto: Katrin, 2015

Bücher mit übertrieben langen Titeln finde ich ja äußerst symphatisch. Allein deshalb hatte Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat bei mir einen Stein im Brett. Mit den Worten, sie wäre über die ersten Seiten nicht hinaus gekommen, drückte mir Karo eben diesen Roman in die Hand. Auch ich hatte einige kleine Startschwierigkeiten. Schon bald war ich jedoch wirklich gefesselt von der seltsamen Geschichte und möchte euch diesen lesenswerten All-Age-Roman nun ans Herz legen. Er hat alles, was ein Bestseller so braucht: eine spannende Prämisse, Einsichten in das menschliche Wesen, Humor, berührende Momente und unverwechselbare, symphatische Charaktere. >>