Der Widerstand des kleinen Mannes

Hans Falladas "Jeder stirbt für sich allein" in einem Treppenhaus

© Foto: Karoline, 2021

Mit manchen Büchern verbindet man etwas zutiefst Persönliches. Bei Jeder stirbt für sich allein und mir ist es meine geliebte Oma. Als sie vor anderthalb Jahren starb, erbte ich ihre Lieblingsbücher, darunter auch dieses Werk. Über ihre Verehrung zu Hans Fallada haben wir uns gelegentlich unterhalten, jedoch brauchte ich bis heute, um endlich eines seiner größten Werke in die Hand zu nehmen. Für solch harte Kost muss man eben auch die entsprechende Gemütsverfassung haben. Doch jetzt, wo ich es endlich geschafft habe, bin ich begeistert. Da das Auswerten mit meiner Oma nicht mehr geht, muss ich nun wohl oder übel euch daran teilhaben lassen und hoffe, dass ich euch ebenso für diesen imposanten Klassiker begeistern kann! Weiterlesen

Nobelpreisträger wider Willen

© Foto: Karoline, 2017

Schon auf der Buchmesse in Frankfurt lachte mir dieses schlichte Cover mit dem frechen Vogel einfach entgegen. Als ich dann las, dass Unter Professoren an alle promovierenden Niederländer als Warnhinweis verschenkt wird und über beißenden Humor verfügt, war mein Interesse vollends geweckt!

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Was verbindet Terrorismus, Bandenkriege und Artenschutz?

© Foto: Karoline, 2016

© Foto: Karoline, 2016

Obwohl ich nicht müde werde zu betonen, dass Thriller und Krimi meist nicht meine Genres sind, hat es mich auch in diesem Ländermonat dahin verschlagen. Rote Spur ist ein gelungener Thriller, in dem die Parallelhandlungen von Geheimdiensten, Drogenbossen und Schmugglern stetig aufeinander zusteuern und in einem packenden Finale enden. Die südafrikanische Kulisse und eingeflochtene Geschichte des Landes haben einen zusätzlichen Reiz geliefert. >>

Der russische Sherlock Holmes ermittelt

© Foto: Georgia, 2016

© Foto: Georgia, 2016

Eigentlich kann ich mich nur schwer dazu durchringen Krimis oder Thriller zu lesen. Ich finde der Großteil ist mittlerweile einfach nur austauschbar. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die müssen erstmal gefunden werden. Als Karoline mir für unseren aktuellen Ländermonat die Buchreihe um das russische Äquivalent zu Sherlock Holmes vorschlug, hatte sie mein Interesse geweckt. So fand der erste Teil der Fandorin-Reihe den Weg zu mir. >>

Von der Schwierigkeit einen Mord aufzuklären

© Foto: Katrin, 2016

Wie bereits im Januar angekündigt, findet nun im Mai unser dritter Weltenbummler-Monat statt. Da wir uns dieses Mal Russland vorknöpfen wollten, machte ich mich auf die etwas mühsame Suche nach einer zeitgenössischen, russischen Autorin. In der HTWK-Bibliothek entdeckte ich schließlich die Romane der Krimi-Zarin Polina Daschkowa. Auch einer der Buchtitel, Das Haus der bösen Mädchen, klang doch schon mal nicht schlecht. Eine Information auf dem Schutzumschlag versicherte mir überzeugend, die Autorin gelte mit weltweit mehr als 40 Millionen verkauften Büchern als wichtigste Vertreterin des neuen russischen Spannungsromans. Wer so viele Fans hat, sollte doch wohl in der Lage sein auch mich zu unterhalten! >>