Ägypten probt den Aufstand

© Foto: Karoline, 2018

Es ist Mai! Das bedeutet, dass ein neuer Weltenbummler-Monat auf uns wartet. Diesmal dreht sich alles rund um Ägypten. Dafür habe ich mir Inspiration bei meiner Kollegin geholt. Diese hat nämlich einen familiären Bezug zum Land der Pharaonen und legte mir wärmstens Alaa Al-Aswanis Werk Der Automobilclub von Kairo ans Herz. Da er einer der wenigen international renommierten ägyptischen Autoren ist und auch in deutscher Übersetzung erscheint, griff ich natürlich gleich zu und versprach mir so einiges. >>

Einmal Zimmerservice für die Schneekönigin

Frostfeuer Cover

© Bild: Hörcompany, 2017

Sobald die Winterzeit anbricht, warte ich wie so viele darauf, dass endlich Schnee fällt. Damit die Zeit bis zum weißen Glück sich nicht zu sehr in die Länge zieht, verbringe ich sie gerne mit Büchern, die mich schon vorher in eine winterliche Welt entführen. Dazu passt Frostfeuer von Kai Meyer mit seinem geradezu eisigen Thema natürlich wie die Faust aufs Auge. Gerade erst entdeckt, landete das Hörbuch auf meinem Telefon und verschönerte mir einige lange Fahrten in der U-Bahn. >>

Ein Kaiserreich für ein Pferd

Im Schatten des Himmels Cover

© Foto: Bettina, 2017

Der kanadische Autor Guy Gavriel Kay wurde mir nun schon so häufig empfohlen, dass sein Name aus Versehen schon mehrfach auf meiner Leseliste gelandet ist. Konnte ich mich bis jetzt aber nicht wirklich dazu aufraffen einen seiner historisch inspirierten Fantasyromane zu lesen, hat mir das jüngst übersetztes Buch Im Schatten des Himmels die Entscheidung leicht gemacht. Denn wer wird schon bei einem Klappentext, der ein Abenteuer im antiken China verheißt, nicht hellhörig? Ich war sofort Feuer und Flamme! >>

Der Aufstand von Carandiru

© Foto: Markus, 2016

Beim Stöbern auf Netflix entdeckte ich ein brasilianisches Gefängnisdrama, das einen Aufstand im damals größten südamerikanischen Gefängnis Casa de Detenção de São Paul (kurz: Carandiru) schildert. Es basiert auf dem Buch Estação Carandiru des brasilianischen Arztes Rauzio Varella, der von 1989 bis 2001 in Carandiru gearbeitet und seine Eindrücke aufgeschrieben hat. Da ich vorher nur wenig von dem Ereignis in São Paulo wusste, wagte ich mich an das Werk heran und bekam einen beklemmenden Film zu sehen. >>