Das Spiel mit den Erwartungen

© Foto: Kristina, 2021

Es ist wieder soweit, wir begeben uns auf (Lese-)Reise. Auf nach Mexiko! Das Land bietet nicht nur Sonne, Strand und Tequila, sondern auch viele unterschiedliche Geschichten.

Los geht es mit der von Fernando Retencio. Er ist Berater der Consultingfirma „Soluciones“ und will nur eines: den schwarzen Gürtel. Das Symbol des Erfolges. Nur die besten, erfindungsreichsten Berater werden in diesen Rang erhoben. Was dieser dann bedeutet, weiß man gar nicht so genau. Aber die Erwartungen sind groß – genau so wie meine an das Buch.

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Mord und Totschlag im historischen Leipzig

© Foto: Karoline, 2021

Viel zu lange musste ich nach dem zweiten Teil der neuen Leipziger Krimireihe lechzen. Der Auftakt Der rote Judas war wie eine Droge. Einmal eingetaucht in die Szenerie, ist man völlig hin und weg vom Leipziger Leben der 20er Jahre. Gott sei Dank wurde mein Warten mit einem Folgeband belohnt. Doch konnte Abels Auferstehung dem mehr als gelungenen Vorgänger wirklich das Wasser reichen? Jawohl, das konnte er, und zwar locker. >>

Kleine Freuden am Lebensende

© Foto: Kristina, 2021

Was wäre, wenn es Engel gäbe, die nur dafür da sind, die Welt für kurze Zeit ein ganz klein wenig besser zu machen?
Ich bin weder religiös oder esoterisch angehaucht, aber irgendwie haben mich zwei Kurzbeschreibungen des Buches (Hanser Literaturverlage, Lovelybooks) angeteasert: Vier Engel, die Menschen an ihrem Lebensende (von dem diese noch keine Ahnung haben!) und so manchem Angehörigen eine Freude machen wollen und dabei gar nicht so klischee-engelhaft sind. >>

Heirat. Nachwuchs. Und dann?

© Foto: Kristina, 2021

Israel – hach, da denke ich an Sonne, (Totes) Meer, Hummus und Shakshuka (eine großartig gewürzte „Tomatensuppe“). Hiermit ein herzliches Willkommen zu unserem neuen Weltenbummlermonat!

Beschwingt von den guten Erinnerungen, die ich an das Land Dank eines Kurztrips habe, wagte ich es diesmal mit vollstem Vertrauen, ein Weltenbummler-Buch als gebundene Ausgabe neu zu kaufen. Die Geschichte einer Frau an drei mehr und auch mal weniger prägenden Stationen ihres Lebens, das klang doch ganz gut (vor allem nachdem ich zuvor zwei Psychothriller gelesen hatte). >>

Das Leipziger Leben der 20er Jahre

"Der rote Judas" von Thomas Ziebula vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig

© Foto: Karoline, 2020

Dass mein Herz für Cosy Crimes schlägt, dürfte allgemein bekannt sein. Seit einiger Zeit erweitere ich meinen kriminologischen Horizont um die historische Komponente. Kommissar Gereon Rath begleitete ich bereits mehrmals durch das quirlige Berlin der Weimarer Republik. Doch blieben mir Nicht-Berlinerin die vielen örtlichen Bezüge stets fremd. Nicht so beim neuen Reihenauftakt von Thomas Ziebula. Der rote Judas entführte mich ins Leipzig des Jahres 1920, als die ersten Elektrischen (Trams) eine neue Zeit der Mobilität einläuteten. Also alle einsteigen, nächster Halt: Polizeiwache Dimitroffstraße. >>