Samstagshäppchen: Das Leben ist schwer, so schwer

© Foto: Karoline, 2020

Neulich durchstöberte ich ganz unbedarft und wie immer überhaupt nicht auf einen Kauf abzielend meine Buchhandlung. Prompt sprang mir (wehrlostem Opfer) die geballte Kollektion der Elizabeth Strout entgegen. Schicke Cover, einen Pulitzerpreis hatte sie auch bekommen, und schon hielt mir das Buch Mit Blick aufs Meer die emotionale Pistole auf die Brust. Natürlich blieb mir da nichts anderes übrig, als das arme Ding mit nach Hause zu nehmen und mich schnellstmöglich intensiv darum zu kümmern. >>

Der raue Charme Neufundlands

© Foto: Karoline, 2019

Für meinen Kanada-Beitrag hatte ich eigentlich nur einen Wunsch: Ich wollte unbedingt mehr über Land und Leute wissen. Zu oft spielt die Handlung beim großen Nachbarn USA und viel zu wenig beim vergleichsweise unscheinbaren Kanada. Zielgerichtet griff ich daher zu Aus hartem Holz von Annie Proulx, nur um es frustriert nach 30 Seiten (von knapp 1.000) wegzulegen. Meine eingerosteten Französischkenntnisse in Kombination mit Frau Proulx‘ ungewöhnlich sperrigem Schreibstil waren einfach zu abschreckend. Als ich jedoch die wunderschöne Taschenbibliothek-Ausgabe ihres Pulitzerpreis-Buches Schiffsmeldungen sah, gab ich uns noch eine zweite Chance – eine ausgezeichnete Entscheidung! >>

Samstagshäppchen: Ein Leben neu gefaltet

© Foto: Katrin, 2019

Gelegentlich  greife ich zu Leseexemplaren, die ich nach Titel und Cover auswähle. Auch bei Tor Udalls Liebesgeschichte Das Lied der Vögel war das der Fall. In meiner Vorstellung erwartete mich eine süße, hoffnungsvolle Romanze. Tatsächlich war dieses Buch jedoch wesentlich melancholischer als ich dachte. Es enthielt sogar einige Elemente, mit denen ich nicht gerechnet hatte sowie einen Protagonisten mehr, als anfangs vermutet. >>

Von der Kunst, sein Leben auf die Reihe zu kriegen

© Foto: Katrin, 2018

Nach allem Trubel rund um die Feiertage hat mich unser
Weltenbummler-Monat als Einstieg ins neue Jahr fast auf dem falschen Fuß erwischt! Aber: auf unser Gastland Schweden war ich glücklicherweise bereits vorbereitet. Immerhin habe ich den Roman Eine zweite Chance schon vor Wochen durchgelesen. Schwedische Autoren sind hierzulande häufig für Krimis bekannt, für die sie definitiv eine Menge übrig haben. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit dem Werk  der Autorin Karin Alvtegen einen zeitgenössischen Roman kennen zu lernen. Den Einstieg in ihre Geschichte fand ich zwar etwas zäh, doch manchmal muss man sich selbst und den Protagonisten einfach etwas Zeit geben. >>