Goldfiebrig, geheimnisvoll, genial!

© Foto: Karoline, 2017

Schon lange stand der prämierte Wälzer Die Gestirne in meinem Regal und wartete darauf verschlungen zu werden. Als Straßenbahnleserin schreckte es mich jedoch ab, ständig ein ganzes Kilo (ich hab’s gewogen!) mit mir herumzuschleppen. Als ich es dann endlich angefangen hatte, konnte ich es nach wenigen Seiten schon nicht mehr aus der Hand legen und so fuhr es wohl oder übel mit mir durch die Stadt.

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Die unkonventionelle Bestrafung eines Übeltäters

© Foto: Karoline, 2015

Als ich Strafe das erste Mal im Buchladen sah, sprang mir sofort diese rote Signalfarbe ins Gesicht. Die Gestaltung gefiel mir außerordentlich gut, doch schreckte mich der Name auf dem Cover ab – Håkan Nesser. Bisher konnte ich mich nie für schwedische Krimis erwärmen und wäre daher an diesem Buch vorbei geschritten, wenn nicht mein Buchhändler des Vertrauens eingegriffen hätte. Mit dem Argument, dass das Buch von einem Schriftsteller handle und gar kein Krimi sei, hatte er mich dann. Tatsächlich hat mich das Buch auch darüber hinaus überzeugen und vor allem überraschen können.

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Märchenhafter Herzschmerz auf Französisch

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© Foto: Karoline, 2015

Als eingefleischter Tim Burton-Fan stach mir das Cover dieses französischen Buches natürlich sofort ins Auge. Der Zeichner und Illustrator Benjamin Lacombe hinterlässt auf dem Titelbild seine wundervoll märchenhafte Handschrift. Doch Die Mechanik des Herzens erwies sich als wesentlich vielschichtiger und realistischer als ich anfangs vermutete. Vom gewohnt märchenhaften bis hin zu sexuellen Erlebnissen, hochemotionalen Momenten und brutalen Schlägereien war alles vertreten, was das Herz (mal mehr, mal weniger) begehrte. >>

Die Stunde der Rache ist gekommen, Carl Bildt.

© Foto: Karoline, 2014

© Foto: Karoline, 2014

Eigentlich bin ich ja kein Krimi-Fan. Schon gar nicht von Schweden-Krimis! Ich weiß, ich werde jetzt wohl von Mankell-Fans mit Fackeln durch den Ort gejagt, aber als ich vor ein paar Jahren seine Romane lesen wollte, ödeten sie mich einfach nur an –viel zu tempolos und langwierig. Von wegen nervenzerreißende Spannung …

Neulich trat jedoch mein Buchhändler des Vertrauens an mich heran und legte mir das Buch
Die Akademiemorde von Martin Olczak nahe. Was hatte ich schon zu verlieren? Denn 1. gab mir mein Buchhändler immer unverzichtbare Tipps für literarische Leckerbissen und 2. war meine letzte Krimi-Erfahrung wie bereits beschrieben schon einige Jahre her. >>