Giftmischende Detektivin auf Mörderjagd

© Foto: Georgia, 2019

Vor etwa zehn Jahren ist mir beim Arbeiten in der Buchhandlung ein Leseexemplar in die Hände gefallen, dessen Cover mich sehr stark an Wednesday Addams erinnerte. Als ich dann sah, dass es von Totschlag, Chemie und abstrusen Situationen handelt, war ich hin und weg. Unser aktueller Ländermonat bot die perfekte Gelegenheit, um Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet mal wieder zu lesen. Die Assoziationen mit der Addams Family bleiben weiterhin bestehen, denn die Hauptheldin macht Wednesday alle Ehre. Außerdem bin ich immer noch begeistert, wenn ich mit Flavia in die Chemie des Todes eintauche. Was blieb mir also anderes übrig als eine Rezension zu schreiben? >>

Weihnachtsschmaus im Spukhaus

© Foto: Karoline, 2021

Katrin und ich sind ja bekennende Liebhaber des beschaulichen Mordens, wie man an Agatha Raisin und Hamish Macbeth erkennen kann. Als ich eines Tages vor der Qual der Wahl stand, welches Buch ich als nächstes beginnen sollte, spielte Katrin die Glücksfee und suchte natürlich den Krimi Geheimnis in Weiß aus. Ich begann ihr probehalber die ersten Kapitel vorzulesen, bis wir dann mitten in der Nacht bei Kapitel sechs abbrechen mussten – so sehr hatten uns die mysteriösen Ereignisse dieses Romans gefangen genommen.

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Mein Büro ist eine Kneipe

© Foto: Katrin, 2017

Als ich das letzte Mal meine Familie besuchte, bekam ich von meiner Mutter kommentarlos die gesamten neun Teile der Krimi-Reihe Jack Taylor von Ken Bruen in die Hand gedrückt.  Den ersten der Romane hatten wir bereits vor Jahren gemeinsam entdeckt. Schon damals waren wir von dem abgewrackten Privatdetektiv, genau wie von der sprachlichen Brillanz der deutschen Übersetzung äußerst angetan. Kein Wunder, dass mich die Folgebände genauso in ihren Bann gezogen haben. Höchste Zeit, euch für diesen außergewöhnlichen Schmökerstoff zu begeistern. Ich frage mich gerade, warum das eigentlich so lange gedauert hat … >>

Gestatten: Detektivin und Dame

Miss Fisher Bild

© Foto: Serienjunkies, 2016

Krimis erfreuen sich seit langem nicht nur in Buchform, sondern in allen Medien einer großen Fangemeinde. Zu dieser Familie an Liebhabern zähle ich mich im Allgemeinen eher nicht. Immer wieder habe ich versucht Gefallen an den verschiedensten Werken zu finden. Bei Marple, Brunetti und Co. wollte der Funke trotz meiner Bemühungen aber einfach nicht überspringen. Hätte ich allerdings die Serie zu Miss Fishers mysteriöse Mordfälle verpasst, wäre mir glatt beste Unterhaltung durch die Lappen gegangen. >>