Samstagshäppchen: Eine illustrierte Drachen-Abenteuer-Fantasy-Emanzipations-Pentalogie

© Foto: Karoline, 2019

Über dieses wirklich wunderschön gestaltete Büchlein stolperte ich bei meiner Recherche nach einem geeigneten Geburtstagsgeschenk. Für die Freundin wurde es dann letztendlich ein anderes Buch, doch bei mir landete Die Naturgeschichte der Drachen anschließend im heimischen Regal, bereit verschlungen zu werden.

In fünf Bänden lässt die altehrwürdige Lady Trent ihr Leben Revue passieren und berichtet darüber, wie ihre Leidenschaft für Drachen nicht nur ihr Leben, sondern das der ganzen Forschungswelt verändert hat. Angesiedelt sind die Memoiren in einem Paralleluniversum, das etwas an das 19. Jahrhundert erinnert. >>

Samstagshäppchen: Drachen, Prohibition und die Reise in den Westen

© Foto: Karoline, 2018

Was war ich traurig, als ich vor ein paar Monaten den dritten Teil der Unsichtbaren Bibliothek zur Hand nahm und mich auf ein teilweise etwas zähes Abenteuer einließ. Die Lockerheit und Stringenz der ersten Bände war einfach abhandengekommen. Daher sah ich dem vierten Teil mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. Würde es Frau Cogman schaffen, mich doch wieder zu begeistern? >>

Samstagshäppchen: Zauberlehrling auf Abwegen

© Foto: Katrin, 2016

Als ich 2010 nach Leipzig zog, war Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel das erste Buch, das ich in dieser Stadt kaufte. Den schnuckeligen kleinen Buchladen direkt bei mir um die Ecke gibt es auch heute noch. In dem dort entdeckten Roman und seiner Fortsetzung treiben seltsame Gestalten ihr Unwesen: grässliche, etwas angerottete Untote, reichlich rätselhafte Drachen oder auch blütennektartrunkene, laszive Feen. Magie ist eine knifflige Angelegenheit, die gewählter, unverbrauchter Worte bedarf sowie gutgläubiger Zuhörer. Selbst angesehene Zauberer ernten allerorten schiefe Blicke, da es sich hierbei nicht gerade um eine respektable berufliche Laufbahn handelt. Trotzdem schlägt unser jugendlicher, leicht naiver Held Trix ausgerechnet diesen Weg ein. Aber wie kommt es dazu? >>

Ein Drachenreiter auf der Suche nach Gerechtigkeit

© Foto: Ilke, 2014

© Foto: Ilke, 2014

Drachen – für mich der Inbegriff für Stärke und Unabhängigkeit; sie sind edel, wild und unangepasst. Als ich den Film zu Eragon sah, war ich ziemlich enttäuscht über die Rolle, die die Drachen einnahmen: abhängig von ihrem Menschen, sogar etwas unterjocht. Meine Meinung änderte sich, als Katrin mir erzählte, dass die Beziehung von Drachen und Menschen in der Buchvorlage vielschichtiger ist, und dass die Wesen von ihrer alten Macht nichts eingebüßt haben. Ich war neugierig und beschloss, der vierbändigen Buchreihe eine Chance zu geben. Bloß gut, sonst hätte ich viel verpasst. >>