Wenn das Leben ein solides Mittagsmahl wäre …

© Foto: Karoline, 2021

… dann wüsste ich nicht, ob ich süß oder herzhaft essen wollen würde. Manchmal kann man sich einfach nicht entscheiden. Wie ich bei diesem Ländermonat rund um Mexiko. Kein Buch fand meine Begeisterung, daher wurde ein seit Ewigkeiten vor sich hin staubender Film aus dem Regal genommen und endlich einmal intensiv gewürdigt. Vorhang auf für das Leben von Tita, erzählt in 12 Speisen. Kleine Bemerkung am Rande: So ganz ohne Bücher geht es dann doch nicht bei mir. Bittersüße Schokolade ist nämlich nichts Geringeres als eine Buchverfilmung 😉 >>

Der Geschmack von bitteren Orangen

"Ismaels Orangen" von Claire Haja vor einem Baum im Sonnenuntergang

© Foto: Karoline, 2021

Puh, diesmal hatte ich mir für unseren Weltenbummler-Monat doch tatsächlich ein Familienschicksal ausgesucht. Normalerweise zählt diese Kategorie nicht zu meinen Lesefavoriten, doch dieses eine spezielle Leseexemplar subt seit 2015 (!) in meinem Regal herum. Nie habe ich es weggeworfen, immer wollte ich es eines Tages zur Hand nehmen und lesen. Da kam mir unser literarisches Reiseziel Israel ganz recht. Endlich war die Zeit gekommen für Ismaels Orangen von Claire Hajaj. >>

Ich heirate, ich heirate nicht …

© Foto: S. FISCHER Verlag, 2018

Das neue Inkunabel-Jahr beginnt besonders spannend, denn als echte Weltenbummler im Geiste verschlägt es uns den gesamten Januar nach Indien. Meine Wahl fiel recht schnell auf einen Roman, der schon beim ersten Lesen vor über zehn Jahren einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat: Eine gute Partie des bekannten Autors Vikram Seth. Allerdings hatte ich völlig verdrängt, dass dieses Familienepos mit über 1.900 Seiten ein echtes Schwergewicht ist. Glücklicherweise werde ich guter Dinge nie so schnell überdrüssig. >>

Samstagshäppchen: Der Ruf nach einem Monster

© Foto: Markus, 2017

Auch wenn die Kategorie Samstagshäppchen etwas anderes aussagt, ist das auf den gleichnamigen Roman basierende Fantasy-Drama Sieben Minuten nach Mitternacht alles andere als leicht verdaulich. In einer beeindruckenden Kombination aus bildgewaltigen, märchenhaft inszenierten und realistisch dramatischen Szenen wird das Seelenleben eines 12-jährigen Jungen austariert, dessen Leben alles andere als sorglos ist. >>

Zu Weihnachten soll sie sterben

© Foto: Markus, 2016

© Foto: Markus, 2017

Wenn mich jemand fragen würde, was ich in Horrorfilmen und Gruselromanen am unheimlichsten finde, dann wäre meine Antwort: Kinder. Seit jeher werden sie in fiktiven Genrewerken häufig als Ursprung des Bösen und als physische Präsenz für das Übernatürliche genutzt. Auch in S.K. Tremaynes Psychothriller Stiefkind spielt ein unheimliches Kind eine nicht unbedeutende Rolle. >>