Hallo!? Ist das Mikro an? Eine Lobpreisung der unvergleichlichen Marie-Aude Murail

Marie-Aude Murail Cover

© Foto: Bettina, 2015

Liebe Marie-Aude Murail,

das erste Mal habe ich dich im Schaufenster einer Buchhandlung gesehen. Nun ja, genauer gesagt nicht wirklich dich, so live und in Farbe, sondern eines deiner Bücher. Dort ausgestellt stand, eigentlich ganz unscheinbar, Das unbedeutende Leben der Charity Tiddler. Bis heute ist mir nicht klar warum ich mir genau dieses Buch dann so verzweifelt zu Weihnachten wünschte, aber es landete auf jeden Fall – liebevoll von meiner Mutter eingepackt – unter dem Christbaum. Du bist also schuld daran, dass der nächste Weihnachtsfeiertag, nach einer durchlesenen Nacht, im Nebel der Müdigkeit unterging und du bist auch selbst dafür verantworlich, dass ich dir jetzt einen Liebesbrief schreiben muss. Geschieht dir Recht! >>

Schreiben wir im Konjunktiv!

Cover Max Goldt

© Foto: Bettina, 2015

Lieber Max Goldt,
bis vor Kurzem haben du und deine Bücher in meinem Leben noch keine Rolle gespielt. Böse Zungen behaupteten gar, ich kenne deine Texte nicht einmal. Damit hatten sie, wohl oder übel, Recht. Doch irgendwann war der Punkt gekommen, an dem ich so viel über dich gelesen hatte und mir unzählige warme Empfehlungen zu deinem Werk zukamen, dass ich nicht mehr anders konnte. Ein Buch von dir musste einfach her. >>

Samstagshäppchen: Raus auf die Wiese – Stöckchen werfen!

© Foto: Katrin, 2015

Aus meiner Höhle kriegt man mich eigentlich nur mit Futter oder Spielen. Gut also, dass es welche für draußen gibt! Zu meinen absoluten Favoriten zählt Kubb, auch Wikingerschach genannt. Genau das Richtige für alle, die draußen die Sonne genießen und sich gemächlich sportlich betätigen möchten. Ja. Es ist tatsächlich eine SPORTart! Wer es genau wissen will: ein rundenbasierter Wurfsport. Alles, was man dafür benötigt, sind ein gutes Auge für Entfernungen, Zielvermögen und Geschicklichkeit. Gespielt wird zu zweit bzw. in Zweier- oder Dreier-Teams, sodass niemandem langweilig wird, solange der Grill noch vorheizt. Wobei es auch lustig sein kann, die miesen Würfe vom Spielfeldrand aus sarkastisch zu kommentieren. Gute Freunde unterstützen einen bekanntlich gern. >>

Magisches Geigenspiel mit Verfolgungsjagd

© Foto: Katrin, 2015

Kaum hatte ich mir das Leseexemplar Der magische Bogen ausgeliehen, saß ich auch schon in der Straßenbahn nach Hause und konnte nicht anders, als mit dem Lesen zu beginnen. Ich vergaß alles um mich herum und hätte wieder einmal fast meine Endhaltestelle verpasst. Sozusagen augenblicklich tauchte ich ab in die Geschichte der elfjährigen Elizabeth Barrett, kurz Lizzie, die ein recht eigenwilliges Kind ist. Nach ihren vorangegangenen vergeblichen Versuchen mit Blockflöte und Klarinette hat sich Lizzie nun dazu entschieden, das Geigespielen zu erlernen – und zwar so schnell wie möglich. >>