Comicfutter für meine Serienliebe

Avatar Das Versprechen Cover

© Foto: Bettina, 2016

Gerade hatte ich mich damit abgefunden, dass ich wirklich alle Episoden der Serie Avatar – Der Herr der Elemente schon mehrfach gesehen und jeden Schnipsel von Avatar – Die Legende von Korra verschlungen habe. Eben erst habe ich die Trauer überwunden, dass es wohl keine weiteren Staffeln geben wird, um meiner Freude am Universum der Bändiger Nahrung zu geben. Praktisch letzte Woche habe ich noch bejammert, dass ich zig offene Fragen und haarsträubende Theorien zu möglichen Antworten habe. Und dann bin ich in die Bibliothek gegangen. Da lag sie einfach so unschuldig rum, die Avatar-Comic-Reihe Das Versprechen. Der Hechtsprung, der auf diese Entdeckung folgte, hat sicher einige arglos Beistehende erschreckt. Mir egal! Das Leben mit Aang und Team Avatar geht weiter! >>

Prinzessinnenpropaganda, Cybersexismus und Gerechtigkeit

© Foto: Katrin, 2015

Es gibt Lektüre, die gehört nicht unbedingt ins eigene Beuteschema. Trotzdem schleicht man drum herum, weil es einem in den Fingern juckt, sie zu kaufen – bis man es endlich tut! Im Falle von Unsagbare Dinge – Sex, Lügen und Revolution war die Empfehlung eines Buchhändlers der Auslöser, sodass ich am Ende einfach nicht widerstehen konnte. Laurie Penny nimmt in diesem Sachbuch zum Thema Feminismus kein Blatt vor den Mund, wenn es um Geschlechterrollen und Identität, Machtverhältnisse oder Sex geht. In fünf lose aufeinander aufbauenden Kapiteln äußert sich die Autorin genauso unverblümt wie sarkastisch, gleichermaßen sachlich und wütend über abgefuckte Mädels, verlorene Jungs, Cybersexismus und die alltäglichen Lügen der Liebe. Wer jedoch denkt, dies sei ein Buch um Frauen gegen Männer aufzuhetzen, der irrt sich gewaltig. >>