Ein Blick hinter die Leinwand, auf den Zeichentisch

Kingdom of Dreams and Madness Bild

© Bild: IMDb, 2016

Inzwischen bilde ich mir ein, dass es schier unmöglich ist durchs Leben zu gehen und noch nie von der Arbeit der japanischen Filmschmiede Studio Ghibli berührt worden zu sein. Auch wenn mein Gefühl mich da etwas übertreiben lässt, muss es doch zumindest unter Cineasten und Freunden von Animationsfilmen sehr unwahrscheinlich sein. Meist reicht schon ein Bild aus wahren Filmklassikern wie Prinzessin Mononoke, Mein Nachbar Totoro und Chihiros Reise ins Zauberland, um die Kunst der japanischen Animatoren und ihre liebenswerten Figuren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Nicht unerheblich beteiligt am Erfolg des Studios ist Mitbegründer Hayao Miyazaki. Seine Filme sind gefühlvolle Meisterwerke, er selbst eine Ikone in der Branche. Umso verlockender ist es natürlich diesem Mann einmal bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. The Kingdom of Dreams and Madness macht’s möglich! >>

Die Japanische Filmkunst – Imbissbuden, wandelnde Schlösser und ein Samurai

© Foto: Inkunabel, 2016

© Foto: Inkunabel, 2016

Heute bieten wir euch einmal Filmtipps fernab des gewöhnlichen Hollywood-Kinos mit seinen stringenten Abläufen und vorhersehbaren Plotpoints. Besonders den Animes hatten wir bisher unsere Aufmerksamkeit gewidmet. So haben wir bereits zu den Serien Hikari – Die kleinen Superstars, Avatar – Der Herr der Elemente, Barakamon oder zum Kriegsdrama Die letzten Glühwürmchen Rezensionen verfasst. Fest steht, dass gerade wegen seiner Andersartigkeit der japanische Film nicht jedermanns Sache sein dürfte. Diese drei frisch entdeckten Filme haben es uns jedoch angetan – egal ob zur Unterhaltung, Weiterbildung oder einfach Erschließung einer komplett anderen Kultur. >>