Kleine Freuden am Lebensende

© Foto: Kristina, 2021

Was wäre, wenn es Engel gäbe, die nur dafür da sind, die Welt für kurze Zeit ein ganz klein wenig besser zu machen?
Ich bin weder religiös oder esoterisch angehaucht, aber irgendwie haben mich zwei Kurzbeschreibungen des Buches (Hanser Literaturverlage, Lovelybooks) angeteasert: Vier Engel, die Menschen an ihrem Lebensende (von dem diese noch keine Ahnung haben!) und so manchem Angehörigen eine Freude machen wollen und dabei gar nicht so klischee-engelhaft sind. >>

Zwischen Zorn und Zauberei

© Foto: Ilke, 2016

© Foto: Ilke, 2016

Bei diesem Ländermonat habe ich eine Weile gebraucht, das richtige Buch zu finden. Verständlicherweise ist die Apartheid-Thematik stark ausgeprägt in der südafrikanischen Literatur, danach stand mir jedoch nicht der Sinn. Meinen bereits begonnenen Roman fand ich langweilig. Thriller und Dystopie standen zur Auswahl, werden aber schon von Georgia und Markus abgedeckt. Auf der Suche nach etwas mehr Vielfalt fiel mein Blick schließlich auf die Anthologie Yizo Yizo – Stories aus einem neuen Südafrika und es war um mich geschehen.

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Erhebt eure Stimme!

© Foto: Ilke, 2016

© Foto: Ilke, 2016

Die Schule habe ich schon einige Jahre hinter mir gelassen. Um ehrlich zu sein, bin ich auch recht froh darüber. Sie war für mich ein notwendiges Übel das ich in Kauf nehmen musste, um einen Abschluss zu erhalten und danach die Karriere planen zu können. Bei uns gilt es als Selbstverständlichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen sowie Kenntnisse in Geistes- und Naturwissenschaften zu erwerben. Tatsächlich ist es unser Privileg. Bildung sollte ein Grundrecht für alle sein, doch in etlichen Teilen der Welt sind Kinder, oftmals sogar nur Mädchen, vom Besuch einer Schule ausgeschlossen. In diesen Ländern muss das Recht auf Bildung verteidigt bzw. erst erkämpft werden. Es gibt sicher tausende von Geschichten, eine davon ist Ich bin Malala von Malala Yousafzai – dem damals fünfzehnjährigen Mädchen, das von den Taliban auf ihrem Schulweg angeschossen wurde. >>

Blüten des Lebens

Kirschblüten und rote Bohnen Cover

© Foto: Bettina, 2016

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Genau so oft ist mir Kirschblüten und rote Bohnen unter die Nase gekommen, bis es schier unmöglich wurde die Geschichte noch länger zu ignorieren. Schon im Dezember letzten Jahres sah ich an einem kalten Abend nach dem Weihnachtsmarkt gemeinsam mit Katrin eine Vorschau für den Film. Ilke schrieb im Januar beim Weltenbummler-Monat liebevolle Zeilen darüber und lobte den Streifen in den höchsten Tönen. Als ich auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig auch noch über den Roman von Durian Sukegawa gestolpert bin, war die Sache dann eigentlich schon entschieden. Beim nächsten Besuch in der Buchhandlung habe ich das Schmückstück erstanden. Siehe da: Der Volksmund behält Recht! >>