Märchen meets Science-Fiction

© Foto: Karoline, 2019

Manche Romane bestechen zunächst einmal durch ihr Cover. Die Luna-Chroniken waren genau solch ein Fall: Sie glänzen einfach so schön. Doch noch genialer fanden wir die Idee, allseits bekannte Märchen in eine dystopisch angehauchte Science-Fiction-Lovestory einzubetten. Herrlich schräg und originell! Daher wollen wir dieser kreativen Reihe hier einen eigenen Beitrag widmen und euch an unserer Begeisterung teilhaben lassen. >>

Sex aus der wissenschaftlichen Perspektive

© Foto: Georgia, 2017

Bernard Becketts Stechzeit war mir für unseren Neuseeland-Monat direkt wegen des witzigen Titels ins Auge gestochen. Nachdem mich das Cover ebenso amüsiert hat, musste ich es einfach kaufen. Das schöne Büchlein mit seinen 157 Seiten hat mich während meiner Zugfahrt ausgesprochen gut unterhalten und ich musste mir häufig öffentliches, lautes Gelächter verkneifen. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. >>

Zwischen Zorn und Zauberei

© Foto: Ilke, 2016

© Foto: Ilke, 2016

Bei diesem Ländermonat habe ich eine Weile gebraucht, das richtige Buch zu finden. Verständlicherweise ist die Apartheid-Thematik stark ausgeprägt in der südafrikanischen Literatur, danach stand mir jedoch nicht der Sinn. Meinen bereits begonnenen Roman fand ich langweilig. Thriller und Dystopie standen zur Auswahl, werden aber schon von Georgia und Markus abgedeckt. Auf der Suche nach etwas mehr Vielfalt fiel mein Blick schließlich auf die Anthologie Yizo Yizo – Stories aus einem neuen Südafrika und es war um mich geschehen.

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Hallo!? Ist das Mikro an? Eine Lobpreisung der unvergleichlichen Marie-Aude Murail

Marie-Aude Murail Cover

© Foto: Bettina, 2015

Liebe Marie-Aude Murail,

das erste Mal habe ich dich im Schaufenster einer Buchhandlung gesehen. Nun ja, genauer gesagt nicht wirklich dich, so live und in Farbe, sondern eines deiner Bücher. Dort ausgestellt stand, eigentlich ganz unscheinbar, Das unbedeutende Leben der Charity Tiddler. Bis heute ist mir nicht klar warum ich mir genau dieses Buch dann so verzweifelt zu Weihnachten wünschte, aber es landete auf jeden Fall – liebevoll von meiner Mutter eingepackt – unter dem Christbaum. Du bist also schuld daran, dass der nächste Weihnachtsfeiertag, nach einer durchlesenen Nacht, im Nebel der Müdigkeit unterging und du bist auch selbst dafür verantworlich, dass ich dir jetzt einen Liebesbrief schreiben muss. Geschieht dir Recht! >>

Mit Schirm, Charme und Holzpflock

© Foto: Karoline, 2015

© Foto: Karoline, 2015

Als ich neulich bei einer Freundin zu Besuch war, durchstöberte ich ganz ungeniert ihre Regale (andere lesen ja im Kaffeesatz, ICH lese in Bücher- und DVD-Regalen) und entdeckte eine längst vergessene Jugendliebe: Buffy, die Vampirjägerin. Die Serie, die ich früher nie gucken durfte, da zu brutal, zu hässliche Figuren und zu späte Uhrzeit zum Fernsehen – kurzum genau die Gründe, die mir diese Serie unvergesslich machten. Also flehte ich meine Freundin auf Knien an mir ihre heiß geliebten Buffy-Staffeln auszuleihen. Sie hatte wirklich ALLES, sämtliche Buffy- und Angel-Staffeln, die Serien-Guides, die Comics, Fan-Fictions – ich war im siebten Vampirhimmel.

Beim Schauen der ersten Folgen stellte ich fest, wie wenig ich eigentlich von der Serie und ihren Charakteren wusste oder wie viel ich doch vergessen hatte. So kam mir keine einzige Folge der ersten Staffel auch nur annähernd bekannt vor und ich glaube, viele von uns haben auch schon wieder den eigentlichen Grund vergessen, wieso Buffy überhaupt in Sunnydale auftauchte. >>