Mein Soundtrack: Ode an den Hofkompositeur Kanadas

© Foto: Karoline, 2019

Sehr geehrter Herr Cohen,
(oder darf ich lieber Leonard sagen?)

musikalisch waren Sie stets DER Exportschlager Kanadas, das soll heute honoriert werden. Die ersten zarten Bande knüpfte ich zu Ihnen über das Radio. Meine ganze Familie summte stets mit, wenn Ihr Song Hallelujah durch die Lautsprecher geschmettert wurde. Mal von Ihnen selbst, doch meistens das Cover Ihres Schwiegersohnes Rufus Wrainwright. Gern wurde dieser Dauerohrwurm über Jahrzehnte hinweg immer wieder aufgegriffen und wild interpretiert: ob von anderen Künstlern als Cover (sogar Justin Bieber, ernsthaft?) oder als dramatische Untermalung in Filmen wie Shrek oder Sing!. So melancholisch bis ins Mark verbinde ich persönlich schöne wie auch traurige Erinnerungen mit dieser zeitlosen Melodie. Das haben wahrlich wenig Songs geschafft. >>

Giftmischende Detektivin auf Mörderjagd

© Foto: Georgia, 2019

Vor etwa zehn Jahren ist mir beim Arbeiten in der Buchhandlung ein Leseexemplar in die Hände gefallen, dessen Cover mich sehr stark an Wednesday Addams erinnerte. Als ich dann sah, dass es von Totschlag, Chemie und abstrusen Situationen handelt, war ich hin und weg. Unser aktueller Ländermonat bot die perfekte Gelegenheit, um Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet mal wieder zu lesen. Die Assoziationen mit der Addams Family bleiben weiterhin bestehen, denn die Hauptheldin macht Wednesday alle Ehre. Außerdem bin ich immer noch begeistert, wenn ich mit Flavia in die Chemie des Todes eintauche. Was blieb mir also anderes übrig als eine Rezension zu schreiben? >>

Monstermäßige Erfindungen

© Foto: Ilke, 2019

Da ich gerade auf dem Kinderbuch-Trip bin, war ich sehr froh, dass es auch im kanadischen Raum einige Auswahl dazu gibt. Vom Autor Robert Paul Weston hatte ich schon in anderem Zusammenhang gehört. Statt des empfohlenen Werkes Zorgamazoo griff ich jedoch zu einem Hörbuch, das mich mehr reizte: Die Monsterabteilung.
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Der raue Charme Neufundlands

© Foto: Karoline, 2019

Für meinen Kanada-Beitrag hatte ich eigentlich nur einen Wunsch: Ich wollte unbedingt mehr über Land und Leute wissen. Zu oft spielt die Handlung beim großen Nachbarn USA und viel zu wenig beim vergleichsweise unscheinbaren Kanada. Zielgerichtet griff ich daher zu Aus hartem Holz von Annie Proulx, nur um es frustriert nach 30 Seiten (von knapp 1.000) wegzulegen. Meine eingerosteten Französischkenntnisse in Kombination mit Frau Proulx‘ ungewöhnlich sperrigem Schreibstil waren einfach zu abschreckend. Als ich jedoch die wunderschöne Taschenbibliothek-Ausgabe ihres Pulitzerpreis-Buches Schiffsmeldungen sah, gab ich uns noch eine zweite Chance – eine ausgezeichnete Entscheidung! >>

Neues aus Avonlea

Anne with an E Cover

© Bild: Netflix, 2018

Bereits im letzten Jahr hatte ich mich voller Freude in die Serie Anne with an E gestürzt und sie in einem Rutsch verschlungen. Die neueste Verfilmung von Lucy Maud Montgomerys Klassikern der Anne of Green Gables Reihe ging mir aber auch danach einfach nicht aus dem Kopf, machte das spannende Ende der ersten Staffel doch Lust auf mehr. Nur gut, dass wir nun endlich erfahren, wie es weiter geht! >>