We are family

© Fotos: Katrin und Ilke, 2017

Die Zeit war wieder einmal reif, die Regale nach interessanter Kinder- und Jugendliteratur zu durchstöbern. Dank der Bücherfee meines Vertrauens sowie meiner Mitstreiterin Bettina war die Entscheidung schnell getroffen. Daher habe ich heute  gleich zwei spannende Titel im Gepäck, die beide bei Dressler erschienen sind. Zum einen ist dies Salon Salami. Einer ist immer besonders des Wahl-Berliners Benjamin Tienti, zum anderen das Buch Pferd, Pferd, Tiger, Tiger der dänischen Autorin Mette Eike Neerlin. Selbst wenn die Geschichten auf den ersten Blick recht verschieden daherkommen, behandeln doch beide zwei zentrale Themen: Familie und Selbstbestimmung. >>

Mannschaft – wir haben ein Loch zu bohren!

© Foto: Katrin, 2017

Das Programm des noch relativ neuen Imprints  Fischer Tor war uns von Inkunabel gleich zu Beginn als besonders reizvoll ins Auge gestochen. Daher weckte die Science-Fiction-Geschichte Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers gleich mehrfach reges Interesse – in meinem Fall allein schon durch den herrlich langen Titel. Da ich von der überaus reizenden Georgie den Roman vor einiger Zeit geschenkt bekam, bin ich nun die Glückliche, die euch vom ersten Abenteuer der Wayfarer-Crew erzählen darf. >>

Mein Büro ist eine Kneipe

© Foto: Katrin, 2017

Als ich das letzte Mal meine Familie besuchte, bekam ich von meiner Mutter kommentarlos die gesamten neun Teile der Krimi-Reihe Jack Taylor von Ken Bruen in die Hand gedrückt.  Den ersten der Romane hatten wir bereits vor Jahren gemeinsam entdeckt. Schon damals waren wir von dem abgewrackten Privatdetektiv, genau wie von der sprachlichen Brillanz der deutschen Übersetzung äußerst angetan. Kein Wunder, dass mich die Folgebände genauso in ihren Bann gezogen haben. Höchste Zeit, euch für diesen außergewöhnlichen Schmökerstoff zu begeistern. Ich frage mich gerade, warum das eigentlich so lange gedauert hat … >>

Da ist was seltsam in der Nachbarschaft

© Foto: Karoline, 2017

Für unseren sechsten Weltenbummler-Monat lautete die schon vor Monaten euphorisch ausgerufene Losung: Neuseeland! Du liebe Güte – ich kam ganz schön ins Schwitzen und hoffte, wie bereits in der Vergangenheit, auf die tatkräftige Unterstützung meiner Mitstreiter. Wie immer konnte ich mich darauf verlassen, dass mich jemand in die passende Richtung stupst. So brachte mich Karo mich auf einen Film, den ich schon als Jugendliche heiß und innig liebte: The Frighteners, mit dem unglaublich niedlichen und talentierten Michael J. Fox. Was das mit Neuseeland zu tun hat? Regisseur, Drehbuchautor und Produzent war niemand Geringeres als der Mann, dessen Namen wohl jeder von uns unweigerlich mit der Verfilmung von Herr der Ringe in Verbindung bringt: Peter Jackson. Ja, der hat sogar schon vor mehr als 20 Jahren ganz, ganz tolle Filme gemacht. >>

Ein Kavalier mit reizenden Grübchen auf Reisen

© Foto: Königskinder, 2017

Manchmal hängen selbst bekennende Vielleser wie ich in einer Leseflaute fest. So stapeln sich momentan zahllose Bücher auf meinem Nachttisch, die ich zu lesen begann, nur um sie lustlos wieder beiseite zu legen. Ein helles Licht am Horizont erblickte ich jedoch unversehens bei meiner Bücherfee, mit dem Abenteuer- und Liebesroman Cavaliersreise – Die Bekenntnisse eines Gentlemen von Mackenzie Lee. Ein junger Edelmann, der im 18. Jahrhundert eine irrwitzige Grand Tour durch Europa antritt und zudem mit seiner verbotenen Vorliebe für Männer zu kämpfen hat? Allein diese Prämisse sprach mich auf Anhieb an! Endlich wieder einmal enthusiastisch stürzte ich mich in ein temporeiches Lesevergnügen. >>