Aufruf zur Selbstdiagnose!

© Foto: Ilke, 2017

Meist sind es meine Inkunabel-Kollegen, die mir von lesenswerten Büchern vorschwärmen, bei denen ich mir denke: Das will ich jetzt aber lesen! Besonders Karo hat sich mit der Zeit zu meiner regelrechten Dealerin entwickelt und versorgt mich häufig mit neuem Lesestoff, auf den ich von allein nie gekommen wäre.
Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass sie mir spontan Passagen aus Die narzisstische Gesellschaft von Hans-Joachim Maaz vorlas. Ehe wir es uns versahen, hatte sich eine spannende Diskussion entsponnen. Es ging um Familie, diverse prägende Erlebnisse als Kind und darüber, wie seltsam wir doch heute noch alle ticken. Ihr merkt, wonach das förmlich schreit? Ganz richtig, nach einer Rezension. Here we go. >>

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Ein Tanz, zwei Menschen, drei Begegnungen

© Foto: Suhrkamp, 2017

Wie lange ist es überhaupt her, dass ich einen Liebesroman gelesen habe? Denn ehrlich gesagt ist dies nicht unbedingt mein favorisiertes Genre. Und doch sitze ich nun hier, um euch während unseres aktuellen Weltenbummler-Monats Dreimal im Leben des spanischen Autors Arturo Pérez-Reverte zu empfehlen. Dieses Buch ist alles, was das anspruchsvolle Leserherz begehrt: sprachlich wunderschön, voller Sehnsucht, packend erzählt und herrlich nostalgisch. Nehmt am besten diesen besonderen Liebesroman gleich einmal  zur Hand und lasst euch davontragen ins Jahr 1928. >>

We are family

© Fotos: Katrin und Ilke, 2017

Die Zeit war wieder einmal reif, die Regale nach interessanter Kinder- und Jugendliteratur zu durchstöbern. Dank der Bücherfee meines Vertrauens sowie meiner Mitstreiterin Bettina war die Entscheidung schnell getroffen. Daher habe ich heute  gleich zwei spannende Titel im Gepäck, die beide bei Dressler erschienen sind. Zum einen ist dies Salon Salami. Einer ist immer besonders des Wahl-Berliners Benjamin Tienti, zum anderen das Buch Pferd, Pferd, Tiger, Tiger der dänischen Autorin Mette Eike Neerlin. Selbst wenn die Geschichten auf den ersten Blick recht verschieden daherkommen, behandeln doch beide zwei zentrale Themen: Familie und Selbstbestimmung. >>

Mannschaft – wir haben ein Loch zu bohren!

© Foto: Katrin, 2017

Das Programm des noch relativ neuen Imprints  Fischer Tor war uns von Inkunabel gleich zu Beginn als besonders reizvoll ins Auge gestochen. Daher weckte die Science-Fiction-Geschichte Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers gleich mehrfach reges Interesse – in meinem Fall allein schon durch den herrlich langen Titel. Da ich von der überaus reizenden Georgie den Roman vor einiger Zeit geschenkt bekam, bin ich nun die Glückliche, die euch vom ersten Abenteuer der Wayfarer-Crew erzählen darf. >>

Mein Büro ist eine Kneipe

© Foto: Katrin, 2017

Als ich das letzte Mal meine Familie besuchte, bekam ich von meiner Mutter kommentarlos die gesamten neun Teile der Krimi-Reihe Jack Taylor von Ken Bruen in die Hand gedrückt.  Den ersten der Romane hatten wir bereits vor Jahren gemeinsam entdeckt. Schon damals waren wir von dem abgewrackten Privatdetektiv, genau wie von der sprachlichen Brillanz der deutschen Übersetzung äußerst angetan. Kein Wunder, dass mich die Folgebände genauso in ihren Bann gezogen haben. Höchste Zeit, euch für diesen außergewöhnlichen Schmökerstoff zu begeistern. Ich frage mich gerade, warum das eigentlich so lange gedauert hat … >>