Wann treffen wir uns dieses Mal?

© Foto: S. Fischer Verlage, 2017

Etliche Jahre ist es her, dass ich auf der Suche nach Reiselektüre kurzentschlossen in die Neustädter Bahnhofsbuchhandlung in Dresden stürmte. Dort entdeckte ich als hübsches Taschenbüchlein den Science-Fiction-Liebesroman Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger. Nun ist romantische Lektüre im Allgemeinen nicht unbedingt meine Sache. Aber tatsächlich brachte mich der abgefahrene Nachname der Autorin in Verbindung mit der Zeitreise-Thematik dazu, den Roman zu erwerben. Damals ahnte ich allerdings noch nicht, dass ich ihn immer wieder lesen und schließlich zu einem meiner absoluten Lieblinge küren würde. >>

Advertisements

Das hab ich toll gemacht, oder? Bewundert mich!

Weiblicher Narzissmus Cover

© Foto: Katrin, 2017

Mitunter bleibe ich gedanklich an etwas hängen und habe dann das Bedürfnis, ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen. Wenn das Thema Narzissmus mich gerade derart interessiert, warum sich auch dagegen wehren? Dementsprechend folgt nach meiner Oktober-Rezension zu Hans-Joachim Maaz’ Die narzisstische Gesellschaft nun ein weiteres Buch mit verwandter Thematik: Weiblicher Narzissmus von Dr. Bärbel Wardetzki. Anfangs war ich stark versucht, beide Sachbücher miteinander zu vergleichen. Allerdings stellte ich während des Lesens fest, dass dies nur bedingt funktioneren kann. Denn Wardetzkis Fokus liegt eindeutig auf dem narzisstischen Verlangen nach Lob und dem Bedürfnis nach der eigenen Besonderheit. >>

Aufruf zur Selbstdiagnose!

© Foto: Ilke, 2017

Meist sind es meine Inkunabel-Kollegen, die mir von lesenswerten Büchern vorschwärmen, bei denen ich mir denke: Das will ich jetzt aber lesen! Besonders Karo hat sich mit der Zeit zu meiner regelrechten Dealerin entwickelt und versorgt mich häufig mit neuem Lesestoff, auf den ich von allein nie gekommen wäre.
Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass sie mir spontan Passagen aus Die narzisstische Gesellschaft von Hans-Joachim Maaz vorlas. Ehe wir es uns versahen, hatte sich eine spannende Diskussion entsponnen. Es ging um Familie, diverse prägende Erlebnisse als Kind und darüber, wie seltsam wir doch heute noch alle ticken. Ihr merkt, wonach das förmlich schreit? Ganz richtig, nach einer Rezension. Here we go. >>

Ein Tanz, zwei Menschen, drei Begegnungen

© Foto: Suhrkamp, 2017

Wie lange ist es überhaupt her, dass ich einen Liebesroman gelesen habe? Denn ehrlich gesagt ist dies nicht unbedingt mein favorisiertes Genre. Und doch sitze ich nun hier, um euch während unseres aktuellen Weltenbummler-Monats Dreimal im Leben des spanischen Autors Arturo Pérez-Reverte zu empfehlen. Dieses Buch ist alles, was das anspruchsvolle Leserherz begehrt: sprachlich wunderschön, voller Sehnsucht, packend erzählt und herrlich nostalgisch. Nehmt am besten diesen besonderen Liebesroman gleich einmal  zur Hand und lasst euch davontragen ins Jahr 1928. >>

We are family

© Fotos: Katrin und Ilke, 2017

Die Zeit war wieder einmal reif, die Regale nach interessanter Kinder- und Jugendliteratur zu durchstöbern. Dank der Bücherfee meines Vertrauens sowie meiner Mitstreiterin Bettina war die Entscheidung schnell getroffen. Daher habe ich heute  gleich zwei spannende Titel im Gepäck, die beide bei Dressler erschienen sind. Zum einen ist dies Salon Salami. Einer ist immer besonders des Wahl-Berliners Benjamin Tienti, zum anderen das Buch Pferd, Pferd, Tiger, Tiger der dänischen Autorin Mette Eike Neerlin. Selbst wenn die Geschichten auf den ersten Blick recht verschieden daherkommen, behandeln doch beide zwei zentrale Themen: Familie und Selbstbestimmung. >>