Raffinierte Rivalen um die Gunst der Geishas

© Foto: Katrin, 2018

Mehr oder weniger regelmäßig treffen wir uns in wechselnder Besetzung, um der Lust an Karten-, Würfel- und Brettspielen zu frönen. Irgendjemand hat eigentlich immer etwas Neues parat, das ausprobiert werden möchte. Es ist allerdings gar nicht so einfach ein Spiel für zwei zu finden, das gleichzeitig spannend, spaßig und anspruchsvoll ist. Neulich fiel jedoch Bettina im Spieleparadies Capito ein potentieller Kandidat ins Auge: Hanamikoji – Erringe die Gunst der Geishas. Die hübsch illustrierte Verpackung verlockte hineinzuschauen und das Japanthema entzückte. Nur fürs Protokoll: Seit ich mir das Spiel gekauft habe, ist Bettina etwas neidisch auf mich. Irgendwie ein angenehmes Gefühl … >>

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Ich heirate, ich heirate nicht …

© Foto: S. FISCHER Verlag, 2018

Das neue Inkunabel-Jahr beginnt besonders spannend, denn als echte Weltenbummler im Geiste verschlägt es uns den gesamten Januar nach Indien. Meine Wahl fiel recht schnell auf einen Roman, der schon beim ersten Lesen vor über zehn Jahren einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat: Eine gute Partie des bekannten Autors Vikram Seth. Allerdings hatte ich völlig verdrängt, dass dieses Familienepos mit über 1.900 Seiten ein echtes Schwergewicht ist. Glücklicherweise werde ich guter Dinge nie so schnell überdrüssig. >>

Wann treffen wir uns dieses Mal?

© Foto: S. Fischer Verlage, 2017

Etliche Jahre ist es her, dass ich auf der Suche nach Reiselektüre kurzentschlossen in die Neustädter Bahnhofsbuchhandlung in Dresden stürmte. Dort entdeckte ich als hübsches Taschenbüchlein den Science-Fiction-Liebesroman Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger. Nun ist romantische Lektüre im Allgemeinen nicht unbedingt meine Sache. Aber tatsächlich brachte mich der abgefahrene Nachname der Autorin in Verbindung mit der Zeitreise-Thematik dazu, den Roman zu erwerben. Damals ahnte ich allerdings noch nicht, dass ich ihn immer wieder lesen und schließlich zu einem meiner absoluten Lieblinge küren würde. >>

Das hab ich toll gemacht, oder? Bewundert mich!

Weiblicher Narzissmus Cover

© Foto: Katrin, 2017

Mitunter bleibe ich gedanklich an etwas hängen und habe dann das Bedürfnis, ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen. Wenn das Thema Narzissmus mich gerade derart interessiert, warum sich auch dagegen wehren? Dementsprechend folgt nach meiner Oktober-Rezension zu Hans-Joachim Maaz’ Die narzisstische Gesellschaft nun ein weiteres Buch mit verwandter Thematik: Weiblicher Narzissmus von Dr. Bärbel Wardetzki. Anfangs war ich stark versucht, beide Sachbücher miteinander zu vergleichen. Allerdings stellte ich während des Lesens fest, dass dies nur bedingt funktioneren kann. Denn Wardetzkis Fokus liegt eindeutig auf dem narzisstischen Verlangen nach Lob und dem Bedürfnis nach der eigenen Besonderheit. >>

Aufruf zur Selbstdiagnose!

© Foto: Ilke, 2017

Meist sind es meine Inkunabel-Kollegen, die mir von lesenswerten Büchern vorschwärmen, bei denen ich mir denke: Das will ich jetzt aber lesen! Besonders Karo hat sich mit der Zeit zu meiner regelrechten Dealerin entwickelt und versorgt mich häufig mit neuem Lesestoff, auf den ich von allein nie gekommen wäre.
Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass sie mir spontan Passagen aus Die narzisstische Gesellschaft von Hans-Joachim Maaz vorlas. Ehe wir es uns versahen, hatte sich eine spannende Diskussion entsponnen. Es ging um Familie, diverse prägende Erlebnisse als Kind und darüber, wie seltsam wir doch heute noch alle ticken. Ihr merkt, wonach das förmlich schreit? Ganz richtig, nach einer Rezension. Here we go. >>