We will, we will quack you!

© Foto: IMDb, 2020

Das glückliche Aufeinandertreffen meiner letzten Serienobsession The Hockey Girls und die vielfältige Auswahl bei Disney+ haben dazu geführt, dass ich über diese Perle meiner Kindheit gestolpert bin: The Mighty Ducks. Was habe ich diese Filme geliebt! Anscheinend war ich schon damals unterbewusst ein Queen-Fan. Meine deutlichste Erinnerung an die Filme ist nämlich, dass We Will Rock You läuft, wenn die Mannschaft der Hauptcharaktere im Finale auf das Eis kommt und daraus ein We Will Quack You wird und ich das total episch fand. Episch finde ich es mittlerweile nicht mehr unbedingt, dafür unglaublich nostalgisch und schön. >>

Das ABC der American Born Chinese

© Bild: Bettina, 2019

Lieber Gene Luen Yang,

bevor ich je auch nur eine Graphic Novel in der Hand gehalten hatte, wurde ich mit geradezu glühenden Empfehlungen für deine Titel überhäuft. Viele Preise hast du für deine Geschichten gewonnen und wirst von Lesern wieder und wieder hochgelobt. Trotzdem waren deine Comics aus der Avatar Welt meine ersten Berührungspunkte mit deiner Arbeit. Sie haben auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich beim nächsten Besuch der Comicbuchhandlung American Born Chinese mit nach Hause nahm … und in mein Bücherregal stellte. Dort stand es dann und wartete auf die richtige Gelegeneheit um gelesen zu werden. Mit dem China-Monat ist die jetzt endlich gekommen! >>

Samstagshäppchen: Hier noch ein Schlusswort vom Autor

© Foto: Katrin, 2019

Anthologien lese ich weder besonders oft, noch gern. Da es jedoch um Terry Pratchett geht, konnte ich nicht anders, als zuzugreifen. Er ist der unverwechselbare bärtige Mann mit Hut. Der Erfinder der Scheibenwelt, die einem gleichzeitig so verrückt und vertraut ist, dass sie tatsächlich Aus der Tastatur gefallen zu sein scheint.  Er ist außerdem ein Mensch der Öffentlichkeit, der seine Alzheimer-Erkrankung mutig zum Thema gemacht hat. >>

Wann treffen wir uns dieses Mal?

© Foto: S. Fischer Verlage, 2017

Etliche Jahre ist es her, dass ich auf der Suche nach Reiselektüre kurzentschlossen in die Neustädter Bahnhofsbuchhandlung in Dresden stürmte. Dort entdeckte ich als hübsches Taschenbüchlein den Science-Fiction-Liebesroman Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger. Nun ist romantische Lektüre im Allgemeinen nicht unbedingt meine Sache. Aber tatsächlich brachte mich der abgefahrene Nachname der Autorin in Verbindung mit der Zeitreise-Thematik dazu, den Roman zu erwerben. Damals ahnte ich allerdings noch nicht, dass ich ihn immer wieder lesen und schließlich zu einem meiner absoluten Lieblinge küren würde. >>

Das hab ich toll gemacht, oder? Bewundert mich!

Weiblicher Narzissmus Cover

© Foto: Katrin, 2017

Mitunter bleibe ich gedanklich an etwas hängen und habe dann das Bedürfnis, ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen. Wenn das Thema Narzissmus mich gerade derart interessiert, warum sich auch dagegen wehren? Dementsprechend folgt nach meiner Oktober-Rezension zu Hans-Joachim Maaz’ Die narzisstische Gesellschaft nun ein weiteres Buch mit verwandter Thematik: Weiblicher Narzissmus von Dr. Bärbel Wardetzki. Anfangs war ich stark versucht, beide Sachbücher miteinander zu vergleichen. Allerdings stellte ich während des Lesens fest, dass dies nur bedingt funktioneren kann. Denn Wardetzkis Fokus liegt eindeutig auf dem narzisstischen Verlangen nach Lob und dem Bedürfnis nach der eigenen Besonderheit. >>