Ein Herz für Western: Wilde Abenteuer aus der Feder eines Deutschen !?

© Foto: Karoline, 2021

Ist das da etwa Staub auf meinem Buch? Manche Bücher schaut man sich gefühlt Jahre nicht an. Man hat sie förmlich vergessen und verdrängt, wie sie da im Regal stehen. Ihr Buchrücken fügt sich so natürlich in den Hintergrund ein, dass sie mit dem Holz zu verschmelzen scheinen. Doch gelegentlich entdeckt man sie wieder. Der Roman Gold stand schon etwas länger im Regal, erst bei meinen Eltern und später dann bei mir. Es mussten Jahrzehnte vergehen bis ich ihn neulich entstaubte, zur Hand nahm und nicht mehr zur Seite legen konnte. >>

Melde gehorsamst: Der 1. Weltkrieg ist ausgebrochen

Buchcover "Der brave Soldat Schwejk" von Jaroslav Hasek zur Rezension um den Weltenbummler-Monat Tschechien

© Foto: Karoline, 2021

Aufgepasst und stillgestanden! Das Inkunabel-Team lädt diesen Monat wieder einmal ein literarisch durch die Welt zu bummeln. Unser aktuelles Ziel: Tschechien. Mein erster Gedanke galt dem wahrscheinlich berühmtesten Vertreter der Tschechischen Literatur. Gleichzeitig erinnerte ich mich des Traumas, das Kafka mir mit zarten 16 Jahren verpasste. Der kam also nicht infrage. Als eine Bekannte erwähnte, dass sie seit ihrer Kindheit regelmäßig die Geschichten um den Soldaten Schwejk liest, waren die Würfel gefallen. Doch hier geht es schon los… Welche Variante sollte ich mir zur Brust nehmen? Die illustrierte? Den Originalroman? Das Hörbuch? Oder doch lieber schön komprimiert als Bühnenstück oder gar Oper?
>>

Der Widerstand des kleinen Mannes

Hans Falladas "Jeder stirbt für sich allein" in einem Treppenhaus

© Foto: Karoline, 2021

Mit manchen Büchern verbindet man etwas zutiefst Persönliches. Bei Jeder stirbt für sich allein und mir ist es meine geliebte Oma. Als sie vor anderthalb Jahren starb, erbte ich ihre Lieblingsbücher, darunter auch dieses Werk. Über ihre Verehrung zu Hans Fallada haben wir uns gelegentlich unterhalten, jedoch brauchte ich bis heute, um endlich eines seiner größten Werke in die Hand zu nehmen. Für solch harte Kost muss man eben auch die entsprechende Gemütsverfassung haben. Doch jetzt, wo ich es endlich geschafft habe, bin ich begeistert. Da das Auswerten mit meiner Oma nicht mehr geht, muss ich nun wohl oder übel euch daran teilhaben lassen und hoffe, dass ich euch ebenso für diesen imposanten Klassiker begeistern kann! Weiterlesen

Grusel bis das Blut spritzt …

© Foto: Karoline, 2020

Wie immer zu einem Ländermonat durchstöberte ich die gängige Literatur nach ein paar Klassiker-Schmankerln. Bei den Iren fiel mir das durchaus nicht schwer. Da ich bereits vor einigen Wochen das Filmepos von Francis Ford Coppola rund um den dauerdurstigen Grafen gesehen hatte, fiel mir die Wahl sehr leicht. Etwas rund um Bram Stokers Dracula sollte es werden. Doch gleich den ganzen Roman lesen? Was ist, wenn ich mich quälen müsste? Dann doch lieber die Kurzgeschichten von ihm, die die Grundlage zur blutrünstigen Fledermaus enthalten. >>

Samstagshäppchen: Eine mörderische Weihnachtsparty

© Foto: Karoline, 2019

Alle Jahre wieder suche ich mir für den Dezember einen weihnachtlichen Krimi, um so richtig in Stimmung zu kommen. Besinnlich geht es bei den Mordfällen allerdings selten zu. Das bewiesen mir die zahlreichen Geheimnisse in Weiß, in Rot und der Grays vom Klett Cotta-Verlag. Doch auch DuMont hat vorweihnachtlichen Nervenkitzel zu bieten. Zielstrebig griff ich in einer Buchhandlung meines Vertrauens zu Die Morde von Mapleton. Ob ich danach ganz beseelt Oh du Fröhliche schmettern würde? >>