Ein Abend in der Hölle

© Foto: Georgia, 2020

Bei einigen, literarisch bereits bereisten Ländern, hatte ich direkt ein Buch im Regal, welches ich euch unbedingt vorstellen musste. War das mal nicht der Fall, gab es grandiose Unterstützung beim Finden von etwas Passendem. Hierbei geht ein großes Lob an meine Inkunabel-Mitstreiterinnen, allen voran Karoline, für das Erstellen von umfangreichen Listen mit möglichen Titeln. So stieß ich auch auf Kommt ein Pferd in die Bar. Eine preisgekrönte Geschichte, die lediglich an einem Abend spielt? Das klang spannend und meine Entscheidung war gefallen. >>

Der Geschmack von bitteren Orangen

"Ismaels Orangen" von Claire Haja vor einem Baum im Sonnenuntergang

© Foto: Karoline, 2021

Puh, diesmal hatte ich mir für unseren Weltenbummler-Monat doch tatsächlich ein Familienschicksal ausgesucht. Normalerweise zählt diese Kategorie nicht zu meinen Lesefavoriten, doch dieses eine spezielle Leseexemplar subt seit 2015 (!) in meinem Regal herum. Nie habe ich es weggeworfen, immer wollte ich es eines Tages zur Hand nehmen und lesen. Da kam mir unser literarisches Reiseziel Israel ganz recht. Endlich war die Zeit gekommen für Ismaels Orangen von Claire Hajaj. >>

Samstagshäppchen: Eine illustrierte Drachen-Abenteuer-Fantasy-Emanzipations-Pentalogie

© Foto: Karoline, 2019

Über dieses wirklich wunderschön gestaltete Büchlein stolperte ich bei meiner Recherche nach einem geeigneten Geburtstagsgeschenk. Für die Freundin wurde es dann letztendlich ein anderes Buch, doch bei mir landete Die Naturgeschichte der Drachen anschließend im heimischen Regal, bereit verschlungen zu werden.

In fünf Bänden lässt die altehrwürdige Lady Trent ihr Leben Revue passieren und berichtet darüber, wie ihre Leidenschaft für Drachen nicht nur ihr Leben, sondern das der ganzen Forschungswelt verändert hat. Angesiedelt sind die Memoiren in einem Paralleluniversum, das etwas an das 19. Jahrhundert erinnert. >>

Ich hör‘ dann mal zu

Bis vor kurzem habe ich mit Hape Kerkeling nicht wirklich etwas verbunden. Ich bin weder mit seinen Fernsehprogrammen aufgewachsen, noch kenne ich die Figuren des Comedians sonderlich gut. Selbst Kerkelings Bücher hatte ich vorher noch nie in der Hand. Die neueste Verfilmung seiner Kindheit hat mich allerdings total umgehauen, sodass ich unbedingt mehr über ihn erfahren wollte. Also versuchte ich endlich herauszufinden, was sicher inzwischen schon Millionen von Lesern wissen: Was hat es mit dieser Wanderung über den Jakobsweg in Ich bin dann mal weg auf sich? >>

Ein letzter Brief noch, dann ist Schluss

Loving Vincent

© Foto: Bettina, 2018

Eine Laune führte mich beim sonntäglichen Spaziergang vorbei an einem der örtlichen Indie-Kinos. Oft entdecke ich hier Filme, von denen ich zwar noch nicht gehört habe, deren Fund mich allerdings hocherfreut. Wie die Faust aufs Auge passte auch dieses Mal der Film im Abendprogramm. Nach einem kurzen Ausflug zur Konditorei saß ich dann also im kleinen, aber rappelvollen Saal, um mir Loving Vincent anzuschauen. Auf ein derartiges Kunstwerk hätte ich jedoch kaum vorbereitet sein können. >>