Aus dem Protokoll eines Demenzkranken

© Foto: Markus, 2017

Als feststand, dass für den Ländermonat Mai Neuseeland im Mittelpunkt steht, habe ich mich zunächst für den Paul Cleave-Thriller Haus des Todes entschieden, den ich bereits vor einigen Jahren in der Buchhandlung meines Vertrauens erstand. Leider bin ich sowohl damals als auch heute nicht über die Seite Fünfzig hinausgekommen, da das Buch augenscheinlich auf einer Reihe basiert. Somit hatte ich ständig das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen zu den handelnden Personen fehlen, die in Paul Cleaves früheren Geschichten vorgekommen sind. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach anderen Titeln von ihm begeben, die übrigens allesamt in seiner Geburtsstadt Christchurch, Neuseeland spielen. Dabei bin ich auf seinen neuesten Thriller Zerschnitten gestoßen, der eine von den anderen Büchern vollkommen unabhängige Geschichte über einen demenzkranken Autor erzählt, dem mehrere Morde zur Last gelegt werden.

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Back to the roots

© Foto: Markus, 2017

Wer bereits frühere Kritiken von mir gelesen hat, der weiß von meiner Begeisterung für die typischen Jugendfilme bzw. -bücher aus den 1980er-Jahren, wie z.B. E.T. – Der Außerirdische, Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers oder auch ES. Die Netflix-Serie Stranger Things bedient sich der Elemente dieser Werke und ruft vor allem eines hervor: jede Menge Nostalgie. >>

Zu Weihnachten soll sie sterben

© Foto: Markus, 2016

© Foto: Markus, 2017

Wenn mich jemand fragen würde, was ich in Horrorfilmen und Gruselromanen am unheimlichsten finde, dann wäre meine Antwort: Kinder. Seit jeher werden sie in fiktiven Genrewerken häufig als Ursprung des Bösen und als physische Präsenz für das Übernatürliche genutzt. Auch in S.K. Tremaynes Psychothriller Stiefkind spielt ein unheimliches Kind eine nicht unbedeutende Rolle. >>

Der Aufstand von Carandiru

© Foto: Markus, 2016

Beim Stöbern auf Netflix entdeckte ich ein brasilianisches Gefängnisdrama, das einen Aufstand im damals größten südamerikanischen Gefängnis Casa de Detenção de São Paul (kurz: Carandiru) schildert. Es basiert auf dem Buch Estação Carandiru des brasilianischen Arztes Rauzio Varella, der von 1989 bis 2001 in Carandiru gearbeitet und seine Eindrücke aufgeschrieben hat. Da ich vorher nur wenig von dem Ereignis in São Paulo wusste, wagte ich mich an das Werk heran und bekam einen beklemmenden Film zu sehen.

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Wo ist Jessica Hyde?

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© Foto: Markus, 2016

Heute möchte ich euch einen echten Geheimtipp aus Großbritannien vorstellen, der leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und aufgrund zu geringer Zuschauerzahlen bereits nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde. Nun könnte ich dies zum Anlass nehmen, nach dem Grund zu fragen, warum innovative und mutige Serien bereits nach wenigen Staffeln abgesetzt werden, während andere austauschbare Inhalte jahrelang im Fernsehen gezeigt werden (ja ich weiß, aufgrund der Quoten). Genauso könnte ich mich stundenlang darüber echauffieren, wie es sein kann, dass diverse Serien sogar von den engsten Fans immer wieder aufgrund der stetig abnehmenden Qualität abgestraft werden, aber immer noch hohe Zuschauerquoten erreichen. Dies möchte ich aber gleich hiermit abhaken und meine Kräfte und wertvolle Zeit lieber dafür nutzen, euch auf die Ausnahmeserie Utopia aufmerksam zu machen, die 2013 auf dem britischen TV-Sender Channel 4 ausgestrahlt wurde.

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