Samstagshäppchen: Hier noch ein Schlusswort vom Autor

© Foto: Katrin, 2019

Anthologien lese ich weder besonders oft, noch gern. Da es jedoch um Terry Pratchett geht, konnte ich nicht anders, als zuzugreifen. Er ist der unverwechselbare bärtige Mann mit Hut. Der Erfinder der Scheibenwelt, die einem gleichzeitig so verrückt und vertraut ist, dass sie tatsächlich Aus der Tastatur gefallen zu sein scheint.  Er ist außerdem ein Mensch der Öffentlichkeit, der seine Alzheimer-Erkrankung mutig zum Thema gemacht hat. >>

Samstagshäppchen: Ein Leben neu gefaltet

© Foto: Katrin, 2019

Gelegentlich  greife ich zu Leseexemplaren, die ich nach Titel und Cover auswähle. Auch bei Tor Udalls Liebesgeschichte Das Lied der Vögel war das der Fall. In meiner Vorstellung erwartete mich eine süße, hoffnungsvolle Romanze. Tatsächlich war dieses Buch jedoch wesentlich melancholischer als ich dachte. Es enthielt sogar einige Elemente, mit denen ich nicht gerechnet hatte sowie einen Protagonisten mehr, als anfangs vermutet. >>

Von der Kunst, sein Leben auf die Reihe zu kriegen

© Foto: Katrin, 2018

Nach allem Trubel rund um die Feiertage hat mich unser
Weltenbummler-Monat als Einstieg ins neue Jahr fast auf dem falschen Fuß erwischt! Aber: auf unser Gastland Schweden war ich glücklicherweise bereits vorbereitet. Immerhin habe ich den Roman Eine zweite Chance schon vor Wochen durchgelesen. Schwedische Autoren sind hierzulande häufig für Krimis bekannt, für die sie definitiv eine Menge übrig haben. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit dem Werk  der Autorin Karin Alvtegen einen zeitgenössischen Roman kennen zu lernen. Den Einstieg in ihre Geschichte fand ich zwar etwas zäh, doch manchmal muss man sich selbst und den Protagonisten einfach etwas Zeit geben. >>

Wann treffen wir uns dieses Mal?

© Foto: S. Fischer Verlage, 2017

Etliche Jahre ist es her, dass ich auf der Suche nach Reiselektüre kurzentschlossen in die Neustädter Bahnhofsbuchhandlung in Dresden stürmte. Dort entdeckte ich als hübsches Taschenbüchlein den Science-Fiction-Liebesroman Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger. Nun ist romantische Lektüre im Allgemeinen nicht unbedingt meine Sache. Aber tatsächlich brachte mich der abgefahrene Nachname der Autorin in Verbindung mit der Zeitreise-Thematik dazu, den Roman zu erwerben. Damals ahnte ich allerdings noch nicht, dass ich ihn immer wieder lesen und schließlich zu einem meiner absoluten Lieblinge küren würde. >>

Alle heißen sie Maria

Die drei Marias Cover

© Foto: Bettina, 2017

Bei der Auswahl eines neuen Weltenbummler-Landes habe auch ich meine Stimme für Brasilien abgegeben. Ohne mich daran zu erinnern, dass es 2013 bereits zum wiederholten Male Gastland der Frankfurter Buchmesse war, machte ich mich auf die Suche nach Lesestoff. Diesem wundervollen Auftritt auf der Messe ist es aber geschuldet, dass der Wagenbach Verlag zur selben Zeit ein ganzes Set an brasilianischen Romanen neu- oder wiederverlegt hat. Kaum hatte ich mich daran gemacht die Bücher näher zu betrachten, als meine Entscheidung auch schon getroffen war: Die drei Marias von Rachel de Queiroz köderte mich vom Fleck weg. >>