You are dismissed! Runde 2

© Foto: Karoline, 2019

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr ist halb vorbei, zahlreiche Geschichten wurden bereits gelesen und nicht alle für gut befunden. Richtig schlecht geschriebene Bücher kann ich diesmal nicht vorweisen, aber wie es eben immer ist: nicht jeder Stil passt zu einem. Ob ein Werk wirklich gelungen ist, liegt eben im Auge des Betrachters. Meine Augen haben intensiv gescannt und diese persönlichen Enttäuschungen zutage gefördert. >>

Ein Herz für (Neo-)Western: Ein neuer Sheriff ist in der Stadt

© Foto: Karoline, 2018

Zugegeben, nicht in der Stadt, sondern in meinem Herzen, doch da hat er sich nachhaltig eingenistet und will einfach nicht mehr weg. Dank des Festa Verlags gibt es seit letztem Jahr den kernigen Sheriff Longmire, den viele bestimmt aus der gleichnamigen Serie kennen, endlich auch in deutscher Sprache.

Eigentlich sollte Sheriff Walter Longmire ein relativ ruhiges Leben im äußerst ländlichen Wyoming führen. Verkehrsdelikte, die üblichen häuslichen Differenzen, ansonsten lediglich selbstauferlegte Einsamkeit für den nicht mehr ganz so frischen Witwer. Doch der vom Leben geprüfte Hüter des Gesetzes sieht sich immer wieder und ohne Vorwarnung zu ermittlerischen Hochleistungen gezwungen. Mal sind es kriminelle Jugendliche, die von einem Unbekannten über den Haufen geschossen werden, mal vergiftete Altersheiminsassen oder gar seine Tochter und Vorzeigeanwältin Cady, der Gewalt angetan wurde. >>

Ein Herz für (Neo-)Western: You’ll never leave Harlan alive

© Foto: Karoline, 2018

„In the deep, dark hills of Eastern Kentucky“ sind die ersten Zeilen eines frisch entdeckten Songs, einer Hommage an das alte, dreckige Amerika. Mit dieser Hymne entführe ich euch in die Hinterwäldler-Einöde von Kentucky, einem US-Bundesstaat, der mir abseits von Kentucky fried Chicken nicht besonders geläufig war. Egal, ob von Darrell Scott, Brad Paisley oder Patty Loveless interpretiert, „You’ll never leave Harlan alive“ geistert mir  mit seiner so wunderbar melancholischen Melodie seit Wochen im Kopf herum und ist mit seinem Text der genialen Serie Justified wie auf den Leib geschneidert. >>

Ein Herz für (Neo-)Western: Ein sympathischer Looser als Retter der Armen

© Foto: Karoline, 2018

Weihnachten war es soweit. Wieder steckte ich in einer meiner Western-Phasen, zu viele raubeinige Helden durchzogen meine Wunschliste. Kein Wunder, denn besonders der Neowestern erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das erklärt auch die optisch sehr ansprechende Neuauflage eines in den 70ern erschienenen Buches von James Lee Burke. Bei der dreckig-staubigen Optik konnte die Vorfreude nur riesig sein. Und weil ich kein Freund halber Sachen bin, gab es die dazugehörigen Folgebände direkt mit dazu. >>

“Achtung, ein Meteoritenschwarm!”

© Foto: Karoline, 2017

Science Fiction ist wieder schick! Spätestens seit den neuen Star Wars-Teilen und Blade Runner 2049 erfährt das Genre wieder volle Schubkraft Richtung Popularität. Dass sich unter uns so einige SciFi-Fans befinden, haben wir schon bei Lobeshymnen zu Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten, Per Anhalter durch die Galaxis oder zum Universum der Firefly bewiesen. Da war es einfach eine Frage der Zeit bis ein Urvater des SciFi auf der Bildfläche erscheint: Stanisław Lem. Doch können 50 Jahre alte Weltraumabenteuer in der heutigen Zeit überhaupt noch authentisch sein? Pilot Pirx zeigt uns wie es geht. >>