Back to Nature

© Foto: Karoline, 2018

Nachdem ich mit dem Scharlachroten Buchstaben den Reigen rund um die New England-Klassiker eröffnet hatte, war mein Wissensdurst geweckt. Zielstrebig griff ich zum nächsten Titel, in diesem Fall zum Meilenstein des alternativen Lebens: Walden – Ein Leben mit der Natur von Henry David Thoreau. Viel gehört hatte ich noch nicht von dem Buch, daher ging ich recht unbedarft an seinen Bericht heran. >>

Hui e, haumi e, taiki e

Whalerider Cover

© Bild: Bettina, 2017

Bei der Auswahl meiner Lektüre habe ich oft die Sorge, ein Genre oder eine bestimmte Art von Buch könnte zur Lesesackgasse werden. Immer dieselben Figuren, die gleichen Motive und ähnliche Perspektiven ermüden ja nach der Zeit. Doch lasse ich schwierige Bücher, sperrige Themen oder unbekannte Stile länger liegen, schiebe es hinaus, mich mit ihnen zu beschäftigen. Gerade dann ist der Weltenbummlermonat ein hochwillkommener Anlass, es doch noch anzugehen. Nun kann ich mit Stolz schmettern: Endlich habe ich Whalerider von Witi Ihimaera gelesen! >>

Eine große, gemalte Welle

Miss Hokusai Bild

© Foto: Bettina, 2016

Für Japan interessiere ich mich schon so lang, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wann der Funke übergesprungen ist. Auf jeden Fall bin ich nun Feuer und Flamme. Die Literatur, Manga und Anime sind einige Facetten der japanischen Kultur, die ich kennen und lieben lernte. Diese Liste erweitert sich ständig und gerade erst konnte ich die traditionelle Kunstform des Holzdrucks für mich entdecken. Umso freudiger haben mich die Artikel zu einem Film gestimmt, der genau diese Elemente in sich vereint: Miss Hokusai. Damals versuchte ich noch, mich in meiner Vorfreude zurückzuhalten. Zu gering schien mir die Wahrscheinlichkeit, dass ein japanischer Animationsfilm mit doch eher speziellen Themen in Deutschland in den Kinos zu sehen sein würde. Da hatte ich zu früh verzagt! >>

Eine Revolution ist nicht leicht zu schaffen

Der irdische Kelch Cover

© Foto: Bettina, 2016

Lieber Michail Prischwin,

nachdem Russland als Gastland für unseren Weltenbummlermonat feststand, habe ich erst einmal sowohl mein Gedächtnis, als auch meinen Bücherschrank nach brauchbarem Material durchforstet. Am Anfang schien dies sehr vielversprechende Möglichkeiten aufzutun. Doch immer wieder scheiterte ich bei der Auswahl an meinen Kriterien: im Original auf russisch verfasst, in Russland spielend und von einem Russen geschrieben sollte mein Buch sein. Gar nicht so leicht bei einem derart facettenreichen Land. Das Glück war mir aber hold und auf der Leipziger Buchmesse landete ich mir nichts dir nichts am ersten Tag im Stand des kleinen Guggolz Verlages. Da stand dann ein Buch von dir: Der irdische Kelch. >>