Der Humor eines Nobelpreisträgers

© Foto: Kristina, 2016

Die „Biografie“ eines zunächst wenig erfolgreichen Schriftstellers im Interviewstil, eine Affäre mit einer verheirateten Frau und vermeintlich andere Weibergeschichten, das Ganze garniert mit Witz und Ironie. Sommer des Lebens von John Maxwell Coetzee versprach viel. >>

Erhebt eure Stimme!

© Foto: Ilke, 2016

© Foto: Ilke, 2016

Die Schule habe ich schon einige Jahre hinter mir gelassen. Um ehrlich zu sein, bin ich auch recht froh darüber. Sie war für mich ein notwendiges Übel das ich in Kauf nehmen musste, um einen Abschluss zu erhalten und danach die Karriere planen zu können. Bei uns gilt es als Selbstverständlichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen sowie Kenntnisse in Geistes- und Naturwissenschaften zu erwerben. Tatsächlich ist es unser Privileg. Bildung sollte ein Grundrecht für alle sein, doch in etlichen Teilen der Welt sind Kinder, oftmals sogar nur Mädchen, vom Besuch einer Schule ausgeschlossen. In diesen Ländern muss das Recht auf Bildung verteidigt bzw. erst erkämpft werden. Es gibt sicher tausende von Geschichten, eine davon ist Ich bin Malala von Malala Yousafzai – dem damals fünfzehnjährigen Mädchen, das von den Taliban auf ihrem Schulweg angeschossen wurde. >>

Das doppelte Lottchen auf Japanisch

© Foto: Karoline, 2016

© Foto: Karoline, 2016

Bereits im Weltenbummler-Monat zu Frankreich konnte ich euch mit meinem stattlichen Schuber der Schande bekannt machen. Dieser sollte nun auch bei Japan zum Einsatz kommen – und tatsächlich fand ich einen japanischen Nobelpreisträger aus dem Jahre 1968 namens Yasunari Kawabata. Sogleich vertiefte ich mich in sein Werk Kyoto oder Die jungen Liebenden in der alten Kaiserstadt und war überrascht, wie feinfühlig ein Mann doch das Schicksal einer jungen Frau beschreiben konnte. >>

Ein klitzekleines Rad in einer riesigen Maschinerie

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© Foto: Karoline, 2015

Seit zwei Jahren steht auf meinem Fensterbrett mein stattlicher Schuber der Schande. Genau 20 Bücher von Literatur-Nobelpreisträgern schreien seitdem danach von mir gelesen zu werden. Daher schien mir unser Weltenbummler-Monat gerade der richtige Zeitpunkt zu sein, um einmal diese literarischen Perlen genauer zu betrachten. Recht schnell wurde ich fündig, denn im Jahre 1957 bekam der Franzose Albert Camus den begehrten Preis verliehen. Sein Roman Der Fremde ist mit 126 Seiten zwar recht schmal, aber trotzdem keine leichte Kost für zwischendurch – ich habe dennoch nicht bereut es gelesen zu haben! >>