Samstagshäppchen: Das Gallien Österreichs

© Foto: Karoline, 2021

Endlich haben die Buchläden in Sachsen wieder ihre Tore geöffnet. Gierig nach frischer Literatur stand ich natürlich gleich in den ersten Tagen auf der Matte und stöberte ganz beglückt durch all die Neuerscheinungen, die ich so verpasst hatte. Und schwups landete die Gesellschaftssatire Bad Regina auch schon in meinem frisch desinfizierten Körbchen. >>

Kulinarischer Spaziergang in schwäbischer Gesellschaft

© Foto: Bettina, 2020

Lieber Vincent Klink,

lasse ich meinen Blick in einer Buchhandlung schweifen, bleibt er unweigerlich bei Büchern hängen, die das genussvolle Lesen mit einer meiner anderen großen Leidenschaften verbinden: Essen. Gibt es auch nur kleine Anzeichen, dass der Inhalt sich mit Lebensmitteln, Kochen, Backen oder Speisen beschäftigen könnte, mache ich mich schnurstracks auf den Weg das Werk genauer unter die Lupe zu nehmen. So geschehen auch in einer wunderschönen Buchhandlung in Innsbruck, als mir dein Buch Ein Bauch lustwandelt durch Wien in die Hände fiel. Ein Titel wie für mich gemacht! >>

Ein Herz für Western: Alpine Schmuggelbraut in schönster Blüte

© Foto: Karoline, 2020

Der Herbst ist da! Und mit ihm mein Drang mal wieder etwas zur Jahreszeit Passendes zu lesen. Daher förderte ich eine der letzten Empfehlungen meines Buchhändlers des Vertrauens zutage: einen Italo-Western mit dem malerischen Namen Die Seele des Monte Pavione. Klingt spannend? Ist es auch!

Es ist 1896. Seit zwei Jahren wartet die junge Jole mit ihrer Familie nun auf die Rückkehr ihres Vaters. Doch die Hoffnung ist der puren Verzweiflung gewichen. Als arme Tabakbauern verdient sich die Familie notdürftig ihr Brot, während die einflussreichen Tabakhändler immer reicher werden. Notgedrungen zweigt der Vater stets einige Kilo Tabakblätter ab, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Doch der Weg dorthin führt über Gebirgspässe und Grenzkontrollen ins benachbarte Österreich. Dorthin brach Joles Vater auf und kam nie zurück. Zwei Jahre, in denen es der Familie zunehmend schlechter erging. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre älteste Tochter Jole zur Tabakschmugglerin zu befördern. Sie schreitet den Weg ab, den ihr Vater einst mit ihr ging und entdeckt auf ihrer Reise Gesetzlosigkeit, aber auch Güte. >>

Was zum Henker ist der Schmäh?

A Bisserl Weiter Cover

© Foto: Bettina, 2018

Schon Jahre ist es her, dass ich in einem netten Artikel der Klappentexterin über Sebastian Lörschers erstes Buch voller Reiseskizzen erfahren habe. Damals ist das Werk, trotz meines großen Interesses, nur auf meiner stetig wachsenden Liste potentieller Lektüre gelandet. Inzwischen bin ich allerdings stolzes Mitglied der Büchergilde Gutenberg und bekam es demnach direkt mit, als mit A Bisserl Weiter das zweite Buch dieser Art aus der Feder des Autors erschien. Der Titel entging somit dem Listen-Schicksal seines Vorgängers und landete schnellstmöglich bei mir. Ein Glücksgriff, denn kaum etwas anderes hätte mir einen der grauen Sonntage im Norden derart verschönern können, wie dieses humorvolle Buch es getan hat. >>