Die Irrungen und Wirrungen des Kafka Tamura

© Foto: Karoline, 2021

Was haben Kafka und Katzen gemeinsam? Und wie passt eigentlich Ödipus in dieses Bild? Ich hatte absolut keine Ahnung, als ich meinen ersten Roman von Haruki Murakami in die Hand nahm. Einen (von mir mit Skepsis betrachteten) Nobelpreis hat er bisher zwar nicht erhalten, wird jedoch seit Jahren heiß gehandelt – ein Grund mehr, weshalb ich mich bisher nie an seine Werke herangewagt hatte. Warum hatte ich eigentlich so einen Bammel? Kafka am Strand entpuppte sich als ein wahres Juwel in meinem Regal. >>

Hauptsache die Richtung stimmt

© Foto: Georgia, 2020

Überraschung! Auch in dieser Woche bekommt ihr eine Rezension zu einem der Werke von Jorge Bucay. Ich wollte einmal mehr einen Ländermonat nutzen, um mich einem Genre zu widmen, dem ich sonst eher aus dem Weg gehe. Tatsächlich hat mich auch direkt ein Titel des Gestalttherapeuten angesprochen: Drei Fragen – Wer bin ich? – Wohin gehe ich? – Und mit wem?. Normalerweise schrecken mich Sachbücher mit Richtung Therapie und Psychologie eher ab. Doch dieses hat mich positiv überrascht und ich habe mich sehr verstanden gefühlt. >>

Geschichten für Kopf und Herz

© Foto: Ilke, 2020

Erneut hat sich für mich unser Ländermonat als Wink mit dem Zaunpfahl herausgestellt. Die Kurzgeschichtensammlung Komm, ich erzähl dir eine Geschichte von Jorge Bucay stand schon lange auf meiner Amazon-Wunschliste, ohne jedoch weiter von mir beachtet zu werden. Dies jetzt zu lesen hat sich als genau richtiger Zeitpunkt herausgestellt. >>

Höre auf die inneren Stimmen?

© Foto: Ilke, 2018

Eines der interessantesten Games, die letztes Jahr erschienen sind, ist  Hellblade: Senua’s Sacrifice. Es ist nicht nur ein Indie-Game, das gleichermaßen Kampf- und Rätselelemente beinhaltet, es beschäftigt sich auch stark mit den Symptomen einer Psychose. Da mir neu erscheinende Spiele oft zu teuer sind, greife ich hin und wieder auf Let’s Plays zurück. Das Spiel hatte mich bereits durch reines Zusehen gefesselt. Als ich einige Zeit später plötzlich durch einen Freund Zugang zur Playstation 4 erhielt und eben jenes Game erblickte,  freute ich mich wie ein Schnitzel, nun selbst  zocken zu dürfen. >>

Das hab ich toll gemacht, oder? Bewundert mich!

Weiblicher Narzissmus Cover

© Foto: Katrin, 2017

Mitunter bleibe ich gedanklich an etwas hängen und habe dann das Bedürfnis, ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen. Wenn das Thema Narzissmus mich gerade derart interessiert, warum sich auch dagegen wehren? Dementsprechend folgt nach meiner Oktober-Rezension zu Hans-Joachim Maaz’ Die narzisstische Gesellschaft nun ein weiteres Buch mit verwandter Thematik: Weiblicher Narzissmus von Dr. Bärbel Wardetzki. Anfangs war ich stark versucht, beide Sachbücher miteinander zu vergleichen. Allerdings stellte ich während des Lesens fest, dass dies nur bedingt funktioneren kann. Denn Wardetzkis Fokus liegt eindeutig auf dem narzisstischen Verlangen nach Lob und dem Bedürfnis nach der eigenen Besonderheit. >>