Was den weißen Mitmenschen verborgen bleibt

© Foto: Karoline, 2020

Dank meiner lieben Freundin Conny bin ich seit kurzem Mitglied der Dussmann BuchCommunity auf Facebook. In regelmäßigen Abständen wird dort ein Buch durch die Gemeinschaft ausgewählt und kollektiv gelesen. Nach vorher festgelegten Abschnitten teilen die Lesenden ihre bisherigen Empfindungen und Gedankengänge mit. Los ging es für mich mit dem ambitionierten Roman Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie. >>

In einem unbekannten Land

Children of Blood and Bone Goldener Zorn Cover

© Bild: Argon, 2018

Schon bevor Children of Blood and Bone von Tomi Adeyemi überhaupt auf Deutsch erschienen war, konnten interessierte Leser reihenweise Nachrichten der Superlative aus den USA lauschen: Angebote von großen Verlagen! Auftritt im Fernsehen! Verkaufte Filmrechte! Gleich mehrfach las ich daraufhin geradezu begeisterte Stimmen zum Erstling der jungen Autorin: Eine Fantasy-Welt inspiriert von Westafrika! Nur schwarze Protagonisten! Eine Heldin! Kurz, die neue Young Adult Serie schlug ein, wie lange nichts mehr. Kein Wunder, dass ich mich neugierig auf die Suche nach dem Hörbuch machte. Der ganze Hype muss ja seine Gründe haben. >>

Ein Herz für (Neo-)Western: You’ll never leave Harlan alive

© Foto: Karoline, 2018

„In the deep, dark hills of Eastern Kentucky“ sind die ersten Zeilen eines frisch entdeckten Songs, einer Hommage an das alte, dreckige Amerika. Mit dieser Hymne entführe ich euch in die Hinterwäldler-Einöde von Kentucky, einem US-Bundesstaat, der mir abseits von Kentucky fried Chicken nicht besonders geläufig war. Egal, ob von Darrell Scott, Brad Paisley oder Patty Loveless interpretiert, „You’ll never leave Harlan alive“ geistert mir  mit seiner so wunderbar melancholischen Melodie seit Wochen im Kopf herum und ist mit seinem Text der genialen Serie Justified wie auf den Leib geschneidert. >>

Ein Herz für (Neo-)Western: Ein sympathischer Looser als Retter der Armen

© Foto: Karoline, 2018

Weihnachten war es soweit. Wieder steckte ich in einer meiner Western-Phasen, zu viele raubeinige Helden durchzogen meine Wunschliste. Kein Wunder, denn besonders der Neowestern erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das erklärt auch die optisch sehr ansprechende Neuauflage eines in den 70ern erschienenen Buches von James Lee Burke. Bei der dreckig-staubigen Optik konnte die Vorfreude nur riesig sein. Und weil ich kein Freund halber Sachen bin, gab es die dazugehörigen Folgebände direkt mit dazu. >>

Verstrickt euch in Lügen!

© Foto: Bettina, 2018

Um für unsere Weltenbummler-Monate passende und ansprechende Lektüre zu finden, habe ich bis jetzt immer das Internet als Recherchewerkzeug verwendet. Damit die Sache nicht langweilig wird, marschierte ich jedoch diesmal einfach in die Buchhandlung und fragte ganz unbedarft nach Romanen von indischen Autoren. Nachdem sich drei (!) Buchhändler liebevoll um mich gekümmert hatten, saß ich mit einem Stapel möglicher Titel im Lesesessel und musste mich entscheiden. Am Ende habe ich dann Erschlagt die Armen! von Shumona Sinha mit nach Hause genommen. Eine Granate hätte sicher die gleiche Sprengkraft gehabt. >>