Die wilde Wasja und die wundersamen Wesen im Winterwald

© Foto: Katrin, 2020

Wunderbare Geschichten kommen häufiger von allein zu mir. Nun ja: oder mit Hilfe lieber Freunde. Dieses Mal überraschte mich Bettina bei ihrem letzten Besuch im Dezember mit einem wunderhübsch anzusehenden Roman: Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden. Ein russisches Setting, düstere Winternächte, ein wildes Mädchen, das wundersame Wesen sehen kann und ein Frostkönig mit kalten blauen Augen … Wie könnte ich solchen Zutaten widerstehen? Gleich nach Weihnachten ließ ich mich in die winterlichen Weiten Russlands entführen und möchte meine Begeisterung gern mit euch teilen.
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Mord und Folter in den Goldenen 20ern

© Foto: Karoline, 2018

Ob es überhaupt jemanden in Deutschland gibt, der noch nichts von der neuen Serie Babylon Berlin gehört hat? Ich wage es zu bezweifeln. Egal wohin mein Blick fiel, ob Kinoeingänge, Internetwerbung oder Plakatwände, überall lächelte mich das lasterhafte Leben der 20er Jahre an. Ich tat es als unnötigen Hype ab und wandte mich anderen Dingen zu. Bis ich vor einigen Wochen zufällig herausfand, dass die Serie auf einer Buchvorlage basiert. Zu diesem Zeitpunkt war ich der schillernden Mode des Goldenen Jahrzehnts schon längst verfallen. Nun sollte es also auch mit der Buchreihe von Volker Kutscher passieren. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen. >>

Einmal Zimmerservice für die Schneekönigin

Frostfeuer Cover

© Bild: Hörcompany, 2017

Sobald die Winterzeit anbricht, warte ich wie so viele darauf, dass endlich Schnee fällt. Damit die Zeit bis zum weißen Glück sich nicht zu sehr in die Länge zieht, verbringe ich sie gerne mit Büchern, die mich schon vorher in eine winterliche Welt entführen. Dazu passt Frostfeuer von Kai Meyer mit seinem geradezu eisigen Thema natürlich wie die Faust aufs Auge. Gerade erst entdeckt, landete das Hörbuch auf meinem Telefon und verschönerte mir einige lange Fahrten in der U-Bahn. >>

Ich fliege, ich brenne, ich singe. Wer bin ich?

Firebird Cover

© Cover: Tor Books, 2008

Eine der schönsten Augenblicke des Lesens ist der Moment, in dem wir ganz zwischen den Seiten in der Welt eines Buches versinken. So gern ich mich dabei in ganz unbekannte Gefilde aufmache und mit Unerwartetem gelockt werden möchte, so sehr sehne ich mich gelegentlich nach wohlbekannten Geschichten. Nur wäre es ja allzu langweilig in solchen Momenten immerzu ein und dasselbe zu lesen. Darum haben es mir Adaptionen von Märchen wirklich angetan. Vor lauter Neugier kann ich es meist kaum erwarten, zu erfahren welch clevere Herangehensweise mich erwartet. Die Auswahl ist dabei natürlich riesig, aber doch dominiert von den Werken der Gebrüder Grimm. Mercedes Lackey bringt da mit Firebird hochwillkommene Abwechslung ins Spiel. >>