Eine Revolution ist nicht leicht zu schaffen

Der irdische Kelch Cover

© Foto: Bettina, 2016

Lieber Michail Prischwin,

nachdem Russland als Gastland für unseren Weltenbummlermonat feststand, habe ich erst einmal sowohl mein Gedächtnis, als auch meinen Bücherschrank nach brauchbarem Material durchforstet. Am Anfang schien dies sehr vielversprechende Möglichkeiten aufzutun. Doch immer wieder scheiterte ich bei der Auswahl an meinen Kriterien: im Original auf russisch verfasst, in Russland spielend und von einem Russen geschrieben sollte mein Buch sein. Gar nicht so leicht bei einem derart facettenreichen Land. Das Glück war mir aber hold und auf der Leipziger Buchmesse landete ich mir nichts dir nichts am ersten Tag im Stand des kleinen Guggolz Verlages. Da stand dann ein Buch von dir: Der irdische Kelch. >>

Die russische Märchenfabrik

© Foto: Inkunabel, 2016

Bei der Filmauswahl für unseren aktuellen Ländermonat waren wir uns früh über das Thema einig. Russische Märchen sollten es sein. Bei der Recherche fiel uns auf, dass unsere Lieblinge immer unter der Regie des gleichen Mannes standen – Alexander Rou. Der Hirsch mit dem goldenen Geweih wird bestimmt den meisten von euch etwas sagen. Doch auch die anderen Märchenfilme sind einen genaueren Blick wert. Lasst euch verzaubern und kommt mit in die Welt von Baba Jaga, Väterchen Frost, Wassergeistern und sprechenden Bären. >>

Zuhause im Moskauer Untergrund

© Foto: Ilke, 2015

© Foto: Ilke, 2015

Wir schreiben das Jahr 2033. Der letzte große Krieg ist seit Jahren vorbei, Atombomben und Raketen haben die Oberfläche verwüstet. Die dabei freigesetzte Strahlung hat sie für die Menschen unbewohnbar gemacht, sodass diese in den Untergrund fliehen mussten. Das Moskauer U-Bahn-Netz wurde zum Zufluchtsort und neuem Zuhause. Doch Sicherheit gibt es nicht, denn nicht nur Ressourcenknappheit bedrohen die Überlebenden, sondern auch die unvorstellbaren Mutationen der Oberwelt.
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Von der Schwierigkeit einen Mord aufzuklären

© Foto: Katrin, 2016

Wie bereits im Januar angekündigt, findet nun im Mai unser dritter Weltenbummler-Monat statt. Da wir uns dieses Mal Russland vorknöpfen wollten, machte ich mich auf die etwas mühsame Suche nach einer zeitgenössischen, russischen Autorin. In der HTWK-Bibliothek entdeckte ich schließlich die Romane der Krimi-Zarin Polina Daschkowa. Auch einer der Buchtitel, Das Haus der bösen Mädchen, klang doch schon mal nicht schlecht. Eine Information auf dem Schutzumschlag versicherte mir überzeugend, die Autorin gelte mit weltweit mehr als 40 Millionen verkauften Büchern als wichtigste Vertreterin des neuen russischen Spannungsromans. Wer so viele Fans hat, sollte doch wohl in der Lage sein auch mich zu unterhalten! >>