Es regnet, es regnet, Chinas Erde wird nass

Pearl S. Bucks Roman "Die gute Erde" auf einem Holzpfeiler stehend vor einem grünen Feld

© Foto: Karoline, 2021

Für unseren Weltenbummler-Monat rund um China habe ich diesmal etwas geschummelt. Um meinen Schuber der Schande weiter abzubauen, griff ich gezielt zur amerikanischen Autorin Pearl S. Buck. Für ihren Klassiker rund um die chinesische Familiensaga Die gute Erde erhielt sie 1931 den Nobelpreis für Literatur. Doch die 30er sind lange her, die literarischen Geschmäcker haben sich gewandelt. Hatte ich es mit einem vor Klischees triefenden Schmöker oder doch mit brandaktuellen Themen zu tun? >>

Oh dubidu – ich wäre gern wie du-hu-u!

© Foto: Karoline, 2017

Natürlich nutze ich mal wieder einen Weltenbummler-Monat, um meinen Schuber der Schande abzubauen. Doch was hatte er mir diesmal zu bieten? Meine Suche wurde mit Herrn Rudyard Kipling und seinem Kinderbuch-Klassiker Das Dschungelbuch belohnt. Generationen von Heranwachsenden haben vorm Heimkino gemeinsam mit King Louis und Balu gesungen, gelacht wenn Kaa eins auf den Deckel bekam und sich mit Mowgli vor Shir Khan gefürchtet. Doch kann die Originalvorlage mit der berühmten Disney-Verfilmung mithalten? >>

Das doppelte Lottchen auf Japanisch

© Foto: Karoline, 2016

© Foto: Karoline, 2016

Bereits im Weltenbummler-Monat zu Frankreich konnte ich euch mit meinem stattlichen Schuber der Schande bekannt machen. Dieser sollte nun auch bei Japan zum Einsatz kommen – und tatsächlich fand ich einen japanischen Nobelpreisträger aus dem Jahre 1968 namens Yasunari Kawabata. Sogleich vertiefte ich mich in sein Werk Kyoto oder Die jungen Liebenden in der alten Kaiserstadt und war überrascht, wie feinfühlig ein Mann doch das Schicksal einer jungen Frau beschreiben konnte. >>

Ein klitzekleines Rad in einer riesigen Maschinerie

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© Foto: Karoline, 2015

Seit zwei Jahren steht auf meinem Fensterbrett mein stattlicher Schuber der Schande. Genau 20 Bücher von Literatur-Nobelpreisträgern schreien seitdem danach von mir gelesen zu werden. Daher schien mir unser Weltenbummler-Monat gerade der richtige Zeitpunkt zu sein, um einmal diese literarischen Perlen genauer zu betrachten. Recht schnell wurde ich fündig, denn im Jahre 1957 bekam der Franzose Albert Camus den begehrten Preis verliehen. Sein Roman Der Fremde ist mit 126 Seiten zwar recht schmal, aber trotzdem keine leichte Kost für zwischendurch – ich habe dennoch nicht bereut es gelesen zu haben! >>