Ein Band zwischen Heimat und Meer

Das Fischland Cover

© Foto: Bettina, 2020

Als das Jahr noch jung und weniger dramatisch war, besuchte ich zum ersten Mal jene kleine Halbinsel an der Ostsee, die gleich drei bekannte Urlaubsgebiete beherbergt: das Fischland, den Darß und Zingst. Die dortige Buchhandlung war nicht nur winzig und urig, sondern auch mit reichlich Geschichten zur Region ausgestattet. Ganz unvermittelt stach mir bei der Auswahl ein schmaler Band von Käthe Miethe mit dem schlichten Namen Das Fischland ins Auge. Damit lässt man sich doch gerne in stürmischeren Zeiten erzählerisch als Weltenbummler an die Küste versetzen. >>

Überleben in Eis und Schnee

Manchmal könnte man glauben, die Götter der Lektüre senden Zeichen. Da stolpere ich auf der Suche nach neuen Hörbüchern über tausend interessante Titel, nur um dann bei Zwei alte Frauen hängen zu bleiben. Beim ersten Mal bin ich diesem Instinkt allerdings nicht gefolgt und habe mich stattdessen frohen Mutes in ein anderes Buch vertieft. Prompt bekomme ich von meiner Familie eine glühende Empfehlung für die von mir so vernachlässigte Geschichte. Ist ja gut liebe Götter, Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. So kamen meine Ohrmuscheln dann doch in den Genuss der Erzählung von Velma Wallis. >>

Hui e, haumi e, taiki e

Whalerider Cover

© Bild: Bettina, 2017

Bei der Auswahl meiner Lektüre habe ich oft die Sorge, ein Genre oder eine bestimmte Art von Buch könnte zur Lesesackgasse werden. Immer dieselben Figuren, die gleichen Motive und ähnliche Perspektiven ermüden ja nach der Zeit. Doch lasse ich schwierige Bücher, sperrige Themen oder unbekannte Stile länger liegen, schiebe es hinaus, mich mit ihnen zu beschäftigen. Gerade dann ist der Weltenbummlermonat ein hochwillkommener Anlass, es doch noch anzugehen. Nun kann ich mit Stolz schmettern: Endlich habe ich Whalerider von Witi Ihimaera gelesen! >>

Geheiratet wird immer und überall

Young Bride's Story Cover

© Foto: Bettina, 2015

Manchmal ist das Entdecken neuer Dinge wie der sprichwörtliche Fall in den Kaninchenbau. Da rumpele ich holterdiepolter zum ersten Mal über ein Shojo Manga, taumele weiter und falle – platsch – in einen wohligen Anime, um dann schließlich mit der Nase zuerst auf Young Bride’s Story zu landen. Wie sich herausstellt: Dies ist definitiv der Weg ins Wunderland! >>

Das Gefühl in einem Pinselstrich

Barakamon

© Bild: Funimation

Nachdem ich meinen Einstieg in die Welt der Manga gemeistert hatte, folgte natürlich der nächste Gedanke: Das gibt es ja auch bewegt. Und in Farbe! Also ging es unerschrocken weiter mit der Endeckung der Welt des Anime. Auf dieser Reise stolperte ich über Barakamon. Ein typischer Anime ist es vielleicht nicht, stören lassen sollte sich davon allerdings niemand. >>