Ein Hexer hat’s nicht leicht im Leben …

© Foto: Karoline, 2017

Als ich vor zwei Jahren anfing mich für den Hexer Geralt zu interessieren, hatte ich ja noch keine Ahnung welche Ausmaße das Ganze annehmen würde. Kurzgeschichten, ein Einzelroman und eine komplette Reihe, die sich nur um Geralt und seine Abenteuer drehen sollten. Nach und nach habe ich sie alle verschlungen, gelacht, mitgefiebert und bleibe nun mit reichlich Melancholie ob des großen beendeten Abenteuers zurück.

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Samstagshäppchen: Zauberlehrling auf Abwegen

© Foto: Katrin, 2016

Als ich 2010 nach Leipzig zog, war Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel das erste Buch, das ich in dieser Stadt kaufte. Den schnuckeligen kleinen Buchladen direkt bei mir um die Ecke gibt es auch heute noch. In dem dort entdeckten Roman und seiner Fortsetzung treiben seltsame Gestalten ihr Unwesen: grässliche, etwas angerottete Untote, reichlich rätselhafte Drachen oder auch blütennektartrunkene, laszive Feen. Magie ist eine knifflige Angelegenheit, die gewählter, unverbrauchter Worte bedarf sowie gutgläubiger Zuhörer. Selbst angesehene Zauberer ernten allerorten schiefe Blicke, da es sich hierbei nicht gerade um eine respektable berufliche Laufbahn handelt. Trotzdem schlägt unser jugendlicher, leicht naiver Held Trix ausgerechnet diesen Weg ein. Aber wie kommt es dazu? >>

Ein Drachenreiter auf der Suche nach Gerechtigkeit

© Foto: Ilke, 2014

© Foto: Ilke, 2014

Drachen – für mich der Inbegriff für Stärke und Unabhängigkeit; sie sind edel, wild und unangepasst. Als ich den Film zu Eragon sah, war ich ziemlich enttäuscht über die Rolle, die die Drachen einnahmen: abhängig von ihrem Menschen, sogar etwas unterjocht. Meine Meinung änderte sich, als Katrin mir erzählte, dass die Beziehung von Drachen und Menschen in der Buchvorlage vielschichtiger ist, und dass die Wesen von ihrer alten Macht nichts eingebüßt haben. Ich war neugierig und beschloss, der vierbändigen Buchreihe eine Chance zu geben. Bloß gut, sonst hätte ich viel verpasst. >>